Neues Logo für Einheitsgemeinde

Sirnachs Gemeindeammann Kurt Baumann hatte für die Bevölkerung am Neujahrsapéro eine Überraschung parat: Er präsentierte gestern vormittag das neue Gemeindelogo.

Christof Lampart
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Sirnachs Gemeindeammann Kurt Baumann präsentiert das neue Gemeindelogo – eine stilisierte Muschel. (Bild: Christof Lampart)

Sirnachs Gemeindeammann Kurt Baumann präsentiert das neue Gemeindelogo – eine stilisierte Muschel. (Bild: Christof Lampart)

SIRNACH. Rund 200 Kinder, Jugendliche und Erwachsene fanden sich im Mehrzwecksaal Dreitannen ein, um den Worten von Kurt Baumann und den Gesängen der Musikgesellschaft Sirnach unter der Leitung von Adrian Stirnimann zu lauschen. Baumann ging auf die Bedeutung von Ritualen ein. Sie seien es, welche einer Gemeinschaft Struktur gäben. Dazu zählten nicht nur Feiertage und Geburtstage, sondern auch ein Anlass wie die Neujahrsbegrüssung.

Mit stilisierter Muschel

Das Gemeindeoberhaupt nutzte die Gelegenheit, um das neue Gemeindelogo vorzustellen, welches aufgrund der neuen Einheitsgemeinde kreiert wurde. Dieses, so Baumann, bevor der Vorhang aufging und das neue Wahrzeichen enthüllte, sei «unverkennbar und stiftet Identität». Das Logo, welches ab sofort auf allen Schriftstücken der Gemeinde aufgedruckt ist und demnächst auch auf den Begrüssungstafeln an den Ortseingängen prangen wird, zeigt unverkennbar eine stilisierte Muschel.

Für 16 Personen aufkommen

Zurückblickend sei 2014 ein «insgesamt sehr gutes Jahr» gewesen, sagte Baumann. Insbesondere, wenn man sehe, wie kriegerisch es nicht allzu weit von uns entfernt zu und her gehe. Deshalb müsse man auch zur humanitären Tradition der Schweiz stehen und echt Verfolgten Asyl gewähren. Er vertraue in dieser Sache auf die Arbeit der zuständigen Behörden. Die Betreuung und Unterbringung der vorläufig aufgenommenen Menschen liege jedoch in der Zuständigkeit von Kantonen und Gemeinden. Auch Sirnach müsse für rund 16 Personen aufkommen. Er erwähne dies deshalb, weil es ihn persönlich bewegt und auch beunruhigt habe, «mit welcher Emotionalität und Ablehnung wir von vereinzelten Bürgern im Sommer konfrontiert wurden, bei der Bereitstellung einer neuen Asylunterkunft in Busswil.»

Spange Hofen, blaue Zone

Besonders intensiv habe sich die Gemeinde im vergangenen Jahr mit der Einheitsgemeinde beschäftigt. Alles sei gut vorbereitet worden und die Einheitsgemeinde nun Realität. Für die neue Legislaturperiode bezeichnete Baumann die Überarbeitung des Zonenplans und das neue Baureglement als wichtige Ziele. Verkehrsmässig stehe die Spange Hofen und die Neugestaltung der Winterthurerstrasse im Mittelpunkt. Auch die Einführung einer blauen Zone im Zentrum Sirnachs und die Neubesetzung des Gemeindeschreiberpostens stünden an.