Neues Gesicht in der Schulbehörde

Michael Ackerknecht ist neuer Aktuar der Schulgemeinde Hüttlingen. Der Nachfolger von Claudia Dinkelacker kümmert sich neu auch um die Öffentlichkeitsarbeit der Schule. Die Jahresrechnung 2015 schloss mit einem überraschendem Überschuss ab.

Andreas Taverner
Merken
Drucken
Teilen
Michael Ackerknecht Neues Schulbehörde-Mitglied (Bild: Andreas Taverner)

Michael Ackerknecht Neues Schulbehörde-Mitglied (Bild: Andreas Taverner)

HÜTTLINGEN. «Nein, bloss 20 Minuten wie die ausserordentliche Versammlung im November dauert die heutige Gemeindeversammlung nicht», sagte Schulpräsident Johannes Vogel zu Beginn der Versammlung der Primarschule Hüttlingen. Von 600 Stimmberechtigten waren am Montagabend 48 anwesend.

Claudia Dinkelacker tritt per 31. Juli nach rund elf Jahren Behördentätigkeit aus der Schulbehörde zurück. Sie betreute das Ressort Kindergarten und Förderbereich. Künftig übernimmt der Schulleiter diese Gebiete, da er laut Lehrplan 21 die pädagogische Leitung der Schule inne hat. Entsprechend wird sein Pensum erhöht.

Neues Ressort in der Behörde

Neu in der Hüttlinger Schulbehörde ist Michael Ackerknecht. Der einzige Kandidat wurde in geheimer Wahl einstimmig gewählt. Er übernimmt als Aktuar das neu geschaffene Ressort Öffentlichkeitsarbeit und wird Beisitzer in der pädagogischen Kommission. Der verheiratete, bald zweifache Vater mit Jahrgang 1982 arbeitet bei der Thurgauer Kantonalbank als Risk Controller.

Einen Gewinn statt eines Verlusts konnte Manuela Frischknecht, zuständig für die Finanzen, für das Jahr 2015 vermelden: Rund 110 000 Franken, die dem Eigenkapital gutgeschrieben werden. Dieses beträgt nun gut 614 000 Franken. Als Gründe für den guten Abschluss nannte Frischknecht aussergewöhnlich hohe Steuererträge und aufgeschobene Arbeiten.

40 000 Franken für Spielplatz

Für das Jahr 2016 rechnet die Schule mit einem Verlust von 53 000 Franken. Dies wegen tieferen Steuererträgen und der Sanierung des Spielplatzes. Hugo Gnehm, zuständig für die Liegenschaften, begründete den Kreditantrag von 40 000 Franken für den Spielplatz. Dieses entspreche nicht mehr den Vorschriften. «Zum Beispiel fehlt der Fallschutz, und eine Neugestaltung würde den Platz aufwerten.» Jemand wollte wissen, wie das Konzept für den Spielplatz aussieht. «Wir sind daran», sagte Gnehm. Bei sechs Enthaltungen wird der Sanierung zugestimmt. Rechnung und Budget wurden genehmigt.