Neues Baugesetz bis 2015

Verdichtetes Bauen nach innen soll gefördert werden. An der Immobilien-Vision Ostschweiz sprachen sich alle Teilnehmer für ein präzises neues Baugesetz aus.

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ST. GALLEN. Der Immobilienmarkt Ostschweiz ist intakt, keine Blase zeichnet sich ab und die 1,5 Prozent Leerwohnungsbestand gilt als gesunde Marke, mit dieser Botschaft eröffnete Benedikt Rusch als Präsident vom Immobilienverband Svit Ostschweiz die 11. Immovision an der Immo Messe St. Gallen.

Das Baugesetz des Kantons St. Gallen, welches Regierungspräsident Willi Haag als St. Galler Bauchef in den Grundzügen vorstellte, soll bis 2015 ersetzt werden. Mit dem neuen Baugesetz solle nicht das Bauen behindert, sondern die Gestaltung und Entwicklung ermöglicht werden, betonte Regierungspräsident Haag. Als ein Hauptziel werde nur noch eine kantonale statt ergänzende kommunale Regelbauvorschrift angestrebt. Die Verdichtung nach innen, Auszonungen und höhere Ausnützung sieht Willi Haag als Chancen für haushälterische Bodennutzung, zur Verhinderung der Zersiedlung und Bodenhortung, für klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet und Einsparung von weitreichenden Erschliessungskosten.

Für Karlpeter Trunz, Präsident des Hauseigentümerverbandes des Kantons St. Gallen, ist klar, dass die Ausnützungsziffer fallen wird und die Gemeindebehörden einen wichtigen Part in der Entwicklung von Gemeinden und Agglomerationen wahrnehmen müssen. (red.)

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