Neuer Präsident besteht Feuertaufe

MATZINGEN. Seit einem Jahr leitet Mario Maldini die Geschicke der Dorfgemeinde. Seine erste Versammlung leitete er am Bechtelismontag, souverän, informativ und – wie sein Vorgänger Markus Gubler – sehr zügig.

Christoph Heer
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Präsident Mario Maldini im Kreise seiner Kommissionskollegen. (Bild: Christoph Heer)

Präsident Mario Maldini im Kreise seiner Kommissionskollegen. (Bild: Christoph Heer)

Von Nervosität keine Spur. Im Gegenteil: Gut gelaunt begrüssten der neue Präsident Mario Maldini und seine Kommissionskollegen die 64 Versammlungsteilnehmer der Matzinger Dorfgemeinde. 56 davon galten indes als stimmberechtigt. Vielleicht war es des Präsidenten Vorahnung, dass die Versammlung einmal mehr ohne grosse Wellen geschlagen zu haben über die Bühne gehen würde. Und so kam es auch. Ob Dorfgemeinde, Elektrizitätsversorgung, Wasserversorgung, oder Gasversorgung: Alle 21 Traktanden wurden einstimmig und ohne grosse Diskussionen bewilligt.

Da liess es sich Mario Maldini nicht nehmen, zwischendurch mal einen kurzen Dank an den Souverän zu richten: «Es ist schön zu sehen, dass wir immer wieder auf die absolute Unterstützung unserer Abonnenten zählen können, danke.»

Drei Investitionen genehmigt

Für die Elektrizitätsversorgung wurde einem Investitionsantrag in der Höhe von 300 000 Franken zugestimmt. Dieser Betrag wird in mehrere geplante Projekte eingeschossen. Wie schon im vergangenen Jahr stehen wiederum einige kleinere, aber für den Infrastrukturunterhalt und -ausbau sehr wichtige Aufgaben an. Das gilt unter anderem für die drei neuen Baugebiete, welche mit Rohranlagen und Verteilkabinen zu erschliessen sind.

Auch die Wasserversorgung bekommt 300 000 Franken zugesprochen. Etliche Baukosten und diverse Kleinprojekte stehen an. Und die Gasversorgung freut sich auf die Genehmigung des Investitionsantrages in der Höhe von 150 000 Franken. Hierbei gilt die Leitungsverbindung zwischen Haldenstrasse und Juchstrasse als grösstes Projekt.

Gesang und Salzissen

Nach dieser eher zahlenlastigen, aber jederzeit informativen Stunde freute man sich natürlich wie in jedem Jahr auf den Auftritt des einheimischen Männerchors. Lieder wie «Freundschaft» oder «Ein Bier» erklangen im Saal. Die Lust, auf das bereitstehende und im letzten Lied besungene «kühle Blonde» sowie die Bechtelistag-Salzisse hatte in diesem Moment wohl bei den Meisten den Höhepunkt erreicht.