Neuen Weg gehen

Den Ideenwettbewerb für die Expo Bodensee-Ostschweiz 2027 wird ein hochkarätiges Gremium aus Heller Enterprises, freicom ag und Fürer Partner Advocaten durchführen? Was erhoffen Sie sich von dieser Arbeitsgemeinschaft?

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Jakob Stark Regierungsrat, Präsident Expo-Steuerungsausschuss (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Jakob Stark Regierungsrat, Präsident Expo-Steuerungsausschuss (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Den Ideenwettbewerb für die Expo Bodensee-Ostschweiz 2027 wird ein hochkarätiges Gremium aus Heller Enterprises, freicom ag und Fürer Partner Advocaten durchführen? Was erhoffen Sie sich von dieser Arbeitsgemeinschaft?

Im öffentlichen Verfahren erzielte die ARGE HFF klar die meisten Punkte. Ich erwarte, dass HFF den Ideenwettbewerb professionell begleitet und managt und dabei die Erwartungen bezüglich Qualität, Termine und Preis erfüllt.

Mit zwei Expo02-Machern und einem renommierten Frauenfelder Anwaltsbüro kann nicht viel schieflaufen. Ob so viel Bewährtem bleibt hoffentlich die Innovation nicht auf der Strecke?

Da habe ich keine Bedenken, im Gegenteil. Die ARGE HFF soll ja gerade mithelfen, einen Rahmen zu schaffen, der es ermöglicht, dass die Ideen für eine Expo Bodensee-Ostschweiz 2027 geweckt, gesammelt und zielgerichtet weiterentwickelt werden können. Aus den früheren Erfahrungen können wir lernen. Aber wir werden einen neuen Weg gehen.

Sie sind Präsident des Politischen Steuerungsausschusses. Hat der Thurgau damit mehr Einfluss auf das Expo-Projekt?

Mein Präsidium hat sich ergeben, weil die Expo-Idee im Thurgau aufgrund der Interpellation von Verena Herzog zuerst breit diskutiert und unterstützt worden ist. Inzwischen hat sich eine gute Zusammenarbeit auf der Ebene der Regierungsräte, aber auch auf Ebene der Verwaltungen der drei Kantone etabliert. Mir ist es wichtig, dass alle drei Kantone gleichberechtigt ihre Ideen einbringen können zugunsten eines grossen gemeinsamen Projekts. Dafür setze ich mich ein und nehme entsprechenden Einfluss. (ma)

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