Neue Schulleiter gesucht

Der Verband Schulleiterinnen und Schulleiter Thurgau sucht für das nächste Jahr einen neuen Präsidenten und drei neue Vorstandsmitglieder.

Werner Lenzin
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Markus Villiger (Bild: Werner Lenzin)

Markus Villiger (Bild: Werner Lenzin)

WEINFELDEN. «Nach dem letztjährigen Jubiläumsjahr steht die Frage nach dem Wohin im Zentrum», begrüsste Schulleiterverbandspräsident Markus Villiger 62 Mitglieder. Als Schwachpunkt in der Verbandsarbeit bezeichnete der Präsident die politische Komponente. «Für diese wichtige Arbeit stehen leider keine Ressourcen zur Verfügung», sagte Villiger. Dass nur neun Schulleiter-Anwärter aus dem Thurgau ihre Ausbildung beginnen, bereitet Peter Kruythof, Leiter der Schulleiterausbildung Ostschweiz, Sorge. «Wir wünschen uns mehr Nachwuchs und fordern euch auf, nach Interessenten für die Schulleiterausbildung Ausschau zu halten.»

Gesucht: Vorstandsmitglieder

Auch für den Vorstand sind neue Kräfte gesucht: Bedingt durch den sofortigen Rücktritt von Christina Kreis und den angekündigten Rücktritten für das nächste Jahr von Präsident Markus Villiger und den zwei Vorstandsmitglieder Urs Forster und Hansjörg Aeschbacher werden vier Vorstandsmitglieder gesucht.

Verschiedene Angebote

Mit Blick auf das abgelaufene Verbandsjahr stellte Präsident Markus Villiger fest, dass die Geschäftsleitung des Verbandes Schulleiterinnen und Schulleiter Schweiz, präsidiert vom Thurgauer Bernard Gertsch, auf Kurs sei. Als Zeichen nannte Villiger eine neue Homepage, Newsletter an die Mitglieder und eine höhere Medienpräsenz. Für den Vorstand sind die Supportangebote im administrativen Bereich und die nach wie vor offene Zusammenarbeit wichtig. Die Einführung des Lehrplans 21 bezeichnete Markus Villiger als sorgfältig und beispielhaft. Weiter stellte er fest: «Die Kündigung von Kollegen halten sich in Grenzen, meines Erachtens häufen sich krankheitsbedingte längere Abwesenheiten, die auf Überlastungssituationen hindeuten.»

Qualität der Schulleitungen

Walter Berger, Chef des Amtes für Volksschulen des Kantons Thurgau, bezeichnete die Aufgabe der Schulleitungen als anspruchsvoll und vielfältig, verbunden mit Anforderungen von den verschiedensten Seiten. Im Zusammenhang mit der Schulevaluation zwischen 2011 und 2013 stellte Walter Berger fest, dass die Unterrichtsqualität, insbesondere das Lern- und Schulklima, zusehends besser werden und die Lernzielorientierung sich erfreulich entwickelt. Er kündigte Anregungen, Tips und Tricks von Seiten des Amtes für Volksschule für die Unterstützung der Schulleiter im Bereich der Personalführung an.