Neue Schneekanone für Oberwangen

Die Betreiber des Skilifts Oberwangen blicken auf einen guten Winter zurück. Die schwarzen Zahlen machen es möglich, eine abgenutzte Schneekanone zu ersetzen. Damit ist die Piste nächste Saison sicherer.

Simon Dudle
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Saisonende: Die Bügel am Skilift Oberwangen sind abgehängt. (Bild: Simon Dudle)

Saisonende: Die Bügel am Skilift Oberwangen sind abgehängt. (Bild: Simon Dudle)

OBERWANGEN. Der Stephanstag wird den Verantwortlichen des Skiliftes Oberwangen noch lang in guter Erinnerung bleiben. Es war der Tag, an dem der grosse Schnee kam. Der war besonders wichtig – lange hatten sie auf die weisse Pracht gewartet. Nachdem die Anlage vorletzten Winter mangels Schnee keinen einzigen Tag offen war, liess der Schneefall aufatmen.

36 Tage geöffnet

Der Skilift hatte in der Folge während 36 Tagen geöffnet. Das sind so viele Betriebstage wie seit dem Winter 2009/2010 nicht mehr. Gesamthaft zählten die Betreiber 5549 Besucher. Das entspricht dem fünfthöchsten Wert seit 1998, dem Zeitpunkt, seitdem eine Genossenschaft für den Skilift verantwortlich ist.

Zweithöchste Besucherzahl

Punkto Besuch pro Tag notierten die Betreiber 2014 gar den zweithöchsten Wert; der Rekord mit 9048 Personen wurde im Winter 2005/2006 erreicht. Fast ein Drittel des Umsatzes machten sie letztes Jahr in den sechseinhalb Tagen um Silvester. Auch Ende Januar und im Februar konnten die Besucher im Tannzapfenland fahren, nicht nur dank Kunstschnee. Wie so oft war es in Sirnach zwar grün, in Oberwangen aber weiss. Das ist für die Skiliftbetreiber nicht die beste Voraussetzung, da die Sirnacher dann nicht auf die Idee kommen, Ski zu fahren.

8000 Franken Gewinn

Noch bevor die definitive Abrechnung vorliegt, kann Pistenchef Paul Koller verkünden, dass für den Skilift ein Gewinn von rund 8000 Franken herausschaut. Das Geld soll verwendet werden, um eine abgenutzte der eigenen fünf Schneekanonen zu ersetzen.

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