Neue Lebensform aufzeigen

St. Gallen. «Unser wichtigstes politisches Ziel ist, neue Lebensformen aufzuzeigen», sagt Cécile Keller, die gemeinsam mit Christina Schlatter den Matriarchats-Kongress vom 13. bis 15. Mai in St. Gallen organisiert.

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St. Gallen. «Unser wichtigstes politisches Ziel ist, neue Lebensformen aufzuzeigen», sagt Cécile Keller, die gemeinsam mit Christina Schlatter den Matriarchats-Kongress vom 13. bis 15. Mai in St. Gallen organisiert.

Im Mittelpunkt des Kongresses stehen, wie die beiden Frauen erklären, Vertreterinnen indogener Völker, die Gesellschaftsordnungen vorstellen, die auf Gewaltlosigkeit, Gleichheit der Geschlechter und mütterlichen Werten beruhen. «Diese matriarchalen Gesellschaften könnten Lösungen aufzeigen, wie wir leben könnten, ohne die Erde auszubeuten.» Alternative zur heutigen Vereinzelung ist das Leben in Clans. Der Kongress will aufzeigen, dass Familienbeziehungen nicht nur privat, sondern auch politisch sind.

Hauptrednerin ist die Begründerin der modernen Matriarchatsforschung, Heide Göttner-Abendroth. Im Rahmen des Kongresses wird die, wie Christina Schlatter sagt, «weltweit erste wissenschaftliche Matriarchatsbibliothek» eröffnet. (ist)

www.kongress- matriarchatspolitik.ch