Neue Küche für das Alterszentrum

AADORF. Die Köche des Alterszentrums Aaheim in Aadorf können sich freuen. Ihre Küche wurde erneuert, vergrössert und umgebaut. Der Souverän hatte vor einem Jahr 2,35 Millionen Franken bewilligt. Leiter Lucien Kessler sieht seinen Betrieb «für die Zukunft gerüstet».

Kurt Lichtensteiger
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Ein Blick in die neue Küche: Die Köche profitieren von den verbesserten Arbeitsbedingungen. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Ein Blick in die neue Küche: Die Köche profitieren von den verbesserten Arbeitsbedingungen. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Die neue Küche funkelt. Genauso wie die Augen des Betriebsleiters Lucien Kessler. Im Zuge der etappenweisen Sanierung des Alterszentrums Aaheim in Aadorf wurde die in die Jahre gekommene Küche ebenfalls erneuert. Vor einigen Wochen ist diese in Betrieb genommen worden und hat sich in der Praxis bestens bewährt. «Wir sind für die Zukunft gerüstet», sagt Kessler an der Medienkonferenz.

Das Wohl der Bewohner

Essen, Trinken und Wohnen hätten einen zentralen Stellenwert für Gesundheit und Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner. Der Aufwand für die Küchenlogistik sowie die Hygienevorschriften seien jedoch im Vergleich zu früher ungleich höher geworden. Zudem hätte die Küche heute bis zu zwölf Kostformen zu bewältigen. Diesen veränderten Bedürfnissen habe man nun Rechnung getragen. Bei einem Augenschein zeigte sich die Küchencrew mit Erich Reichen, Leiter Versorgung, sichtlich erfreut über die hellen und sehr geräumigen Arbeitsplätze.

Architekt Hans Rudolf Reusser sprach von einer hochkomplexen Angelegenheit, erforderte der Bau doch die konsequente Einhaltung von Terminplänen und ein reibungsloses Zusammenspiel der involvierten Planer, Unternehmer und Handwerker. Und diese, wie wohl vermerkt wurde, stammten so weit wie möglich aus Aadorf. Erschwerend während der sommerlichen Bauzeit kam hinzu, dass die Versorgung während laufenden Betriebs aus einem Provisorium heraus garantiert werden musste.

Seit dem Zügeltermin Ende September sieht nun manches anders aus: Die Küche ist im Erd- und Untergeschoss um rund 60 Quadratmeter erweitert worden, was vor allem der besseren Organisation der Küche hinsichtlich Arbeitsabläufen und Hygiene zugute kommt. Vom Erdgeschoss, nun auf einem Boden, gehen täglich rund 300 Mahlzeiten an die Empfänger.

Küche auf einem Geschoss

Im Untergeschoss hat überwiegend die Lüftungszentrale mit Wärmerückgewinnung Platz gefunden. Grosse Erleichterung ist auch bei der Anlieferung eingetreten. Dies dank eines Warenlifts als Ersatz für die nicht ungefährliche Rampe, was die nun horizontale Zufahrt erlaubt. Dazu kommen noch einige Anpassungen in der Umgebung des Anbaus. Trotz der Investitionen von 2,35 Millionen Franken müsse zumindest bis ins Jahr 2017 nicht mit einer Taxerhöhung gerechnet werden, sagt Kessler.