Neue Interessengemeinschaft stellt sich vor

DIESSENHOFEN. Anfang dieses Jahres gründete sich die Interessengemeinschaft zur Aufwertung des Rheinufers (IGRA).

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DIESSENHOFEN. Anfang dieses Jahres gründete sich die Interessengemeinschaft zur Aufwertung des Rheinufers (IGRA). Was ist ihr Ziel? Aktuar Fredi Lier antwortet: Nachdem durch die Initiative des Schweizerischen Fischereiverbandes die Revitalisierung unserer Gewässer Anfang 2012 zwingend ins Eidgenössische Gewässerschutzgesetz aufgenommen wurde, geht es darum, das linke Rheinufer zwischen Diessenhofen und «Schupfi» zu renaturieren. Der Uferweg bleibt erhalten, der Zugang zum Wasser wird verbessert und der ökologische Wert des Ufers optimiert. Dabei ist es der neuen IGRA wichtig, dass die Rheinfreunde in und um Diessenhofen in die Entscheidung miteinbezogen werden.

Alte Mauer als Schwachpunkt

Die zum Teil baufällige, über 80jährige Schrägmauer bildet einen ökologischen Schwachpunkt in der viel gepriesenen schönsten Flusslandschaft Europas und darf aus gesetzlichen Gründen nicht mehr erneuert werden. Über die Pläne wird am Dienstag, 11. März, um 19.30 Uhr in der Aula des Schulhauses «Zentrum» in Diessenhofen zusammen mit den zuständigen Vertretern des Kantons als Bauherr sowie dem für den Unterhalt verantwortlichen Kraftwerk Schaffhausen sachlich über die bevorstehende Vorgehensweise informiert. (red.)

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