Neue Frist hilft wenig

ST. GALLEN. «Es ist erfreulich, dass der Bundesrat die Idee der Strassenverkehrsämter umgesetzt hat», nimmt dies Georges Burger, Leiter des Strassenverkehrsamtes St. Gallen, gern zur Kenntnis. Der Kanton St.

Jana Rutarux
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ST. GALLEN. «Es ist erfreulich, dass der Bundesrat die Idee der Strassenverkehrsämter umgesetzt hat», nimmt dies Georges Burger, Leiter des Strassenverkehrsamtes St. Gallen, gern zur Kenntnis. Der Kanton St. Gallen konnte die Frist bis zur ersten Prüfung bisher nicht für alle Motorfahrzeuge einhalten. Der Rückstand liegt inzwischen bei 110 000 Fahrzeugen. Bis Februar 2017 hat das Strassenverkehrsamt nun Zeit, diese Zahl so weit wie möglich zu reduzieren.

Im vergangenen Jahr erlebte der Kanton St. Gallen eine überraschende Trendwende: Erstmals seit Jahren reduzierte sich der Rückstand – von 125 000 auf 110 000 Fahrzeuge. «Im Moment können wir die Rückstände nachhaltig abbauen. Mit der neuen Frist sind dennoch nicht alle Probleme gelöst», sagt Burger. Denn an den aktuellen Zahlen ändere sich vorderhand wenig. Ausserdem würden durch die neuen Regeln bald klare Einschränkungen herrschen. Burger rechnet damit, dass der Abbau des Rückstands noch rund fünf Jahre dauert. Damit kann der Kanton St. Gallen die geforderte Einhaltung der Fristen ab 2017 nicht erfüllen. Der Leiter des Strassenverkehrsamtes ist dennoch zuversichtlich: «Ich bin mir sicher, dass wir mit dem Bund eine Lösung finden werden.»