Neubeginn nach der Fusion

Per 1. Juli fusionieren die beiden Blaukreuz-Kantonalverbände Schaffhausen und Thurgau. Neuer Präsident wird der Thurgauer Andreas Baumann.

Isabelle Schwander
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Der Vorstand: Bea Ammann, Herbert Furgler, Irma Frischknecht, Andreas Baumann, Präsidium des Vorstandes; Bernhard Kraft und Urs Anderwert. (Bild: Isabelle Schwander)

Der Vorstand: Bea Ammann, Herbert Furgler, Irma Frischknecht, Andreas Baumann, Präsidium des Vorstandes; Bernhard Kraft und Urs Anderwert. (Bild: Isabelle Schwander)

STEIN AM RHEIN. Andreas Baumann, Präsident des Thurgauer Kantonalverbandes des Blauen Kreuzes, bezeichnete die Neustartversammlung als für den Verein historisch wichtig. Die Vereinigung der beiden Kantonalverbände Schaffhausen und Thurgau bringe beiden nur Vorteile. Die Beratungsstelle in Schaffhausen werde von einer sicheren Infrastruktur getragen und ist für den thurgauischen Bezirk Diessenhofen besser erreichbar. «Neustart heisst, wir umfassen das ganze Gebiet der Kantone Thurgau und Schaffhausen mit Fachberatung und Suchtprävention», erklärte Baumann.

Verein mit 220 Mitgliedern

Der Kantonalverband Schaffhausen löst sich per Ende Juni auf, jedoch werden in den Lokalvereinen auch künftig eigene Blaukreuzstunden, lokale und regionale Anlässe durchgeführt. An der Versammlung erhielten die Mitglieder die Gelegenheit, ihre Meinung zu den neuen Statuten zu äussern. Dabei wurden kleine Korrekturen vorgeschlagen. Wegen einer Änderung der Zewo-Regeln musste der Verein die Ehrenamtlichkeit des Vorstandes neu mit in die Statuten aufnehmen. Die neuen Statuten wurden durch die Mitglieder einstimmig genehmigt. Baumann stellte erfreut fest, dass das Blaue Kreuz SH-TG 220 Mitglieder umfasst.

Kompetenzsummen erhöht

Die Mitglieder wählten Andreas Baumann ins Präsidium des Vorstandes des Blauen Kreuzes SH-TG. Ihm zur Seite stehen sechs Vorstandsmitglieder, welche alle bereits seit vielen Jahren Ziel und Zweck des Blauen Kreuzes in der Suchtprävention und der Hilfe an suchtgefährdete Menschen und ihren Angehörigen, auf der Grundlage des christlichen Glaubens, mittragen. Die Kompetenzsummen des Vorstandes wurden aufgrund der grösseren Aufgaben entsprechend angepasst. Dazu bemerkte Baumann, dass diese Erweiterung nötig ist, vor allem in Hinsicht darauf, dass ein neuer Suchtberater eingestellt werden soll. Derzeit besteht das Team auf der Fachstelle Weinfelden aus Conny Suter, Stellenleiterin und Beraterin, sowie der neuen Beraterin Rahel Gerber Iselin.

Als wichtiges Teilziel erachtet Baumann das Miteinander: «Wir sind das Blaue Kreuz SH-TG.» Zu den Finanzen betonte er, dass der Verein durch das Gesundheitsdepartement hohe Anerkennung für seine Präventionsarbeit erhalte: Dies bestätige sich unter anderem durch die in Aussicht gestellte Erhöhung des Beitrages aus dem Alkoholzehntel.