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Neu auch über Mittag unter Strom

Die Werkbetriebe haben einen alten Zopf abgeschnitten. Seit Anfang Jahr gibt es keine Spitzenstromsperre mehr. Weniger Freude bereitete an der Bechtelisgemeinde die Wasserpreiserhöhung.
Christof Lampart
Mario Maldini, Präsident der Matzinger Werke. (Bild: Christof Lampart)

Mario Maldini, Präsident der Matzinger Werke. (Bild: Christof Lampart)

Christof Lampart

frauenfeld

@thurgauerzeitung.ch

Die Anhebung des Wasserpreises sei aufgrund der in letzter Zeit immer zahlreicher werdenden Reparaturen im Leitungsnetz unvermeidlich. Das erklärte der Präsident der Werkbetriebe Matzingen, Mario Maldini, an der Bechtelisgemeinde am Montagabend. 57 Stimmberechtige hatten sich im Matzinger Mehrzweckgebäude eingefunden. Konkret steigt der Wasserpreis von 1,40 auf 1,60 Franken pro Kubikmeter, die monatliche Anschlussgebühr geht von 6,50 auf 10 Franken.

«Wenn wir wollen, dass wir auch auf Dauer unsere Investitionen gut stemmen können, dann müssen wir jetzt Gegensteuer geben», erklärte Maldini. Die Wasserversorgung sei jenes Werk, bei dem die höchsten Investitionen, jedoch kaum deckende Einnahmen zu verzeichnen seien. Tatsächlich seien die Jahresrechnungen in den letzten Jahren «immer «irgendwo zwischen negativ und knapp Null» gelegen, erklärte Maldini. Zwar seien durch die rege Bautätigkeit im Dorf einige neue Anschlüsse hinzugekommen. Doch das Ertragsplus werde durch aufwendige Unterhaltsarbeiten immer wieder hinweg gespült, so dass keine Reserven gebildet werden könnten. Im zurückliegenden Rechnungsjahr resultierte ein Minus von 3000 Franken. Die letzte Wasserpreisanpassung datiert von 2004. Damals stieg der Kubikmeterpreis um 20 Rappen auf 1,40 Franken.

Alle Kommissionsmitglieder schaffen Wiederwahl

Erfreut dürften die Matzinger darüber gewesen sein, dass auf Anfang 2018 die Spitzenstromsperre über Mittag aufgehoben wurde. «Das war ein alter Zopf, den wir jetzt definitiv abgeschnitten haben», begründete Maldini den einstimmig gefällten Kommissionsentscheid. Apropos Kommission: Der siebenköpfige Vorstand um Präsident Mario Maldini wurde einstimmig für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Keinerlei Diskussion gab es auch bei den Jahresrechnungen von Gas, Wasser und Strom, wurden sie doch alle ebenso einstimmig gutgeheissen wie die Globalbudgets bei den Investitionen. Fürs Wasser und den Strom beantragte die Kommission je 200000 Franken, die sie je nach Bedarf einsetzen wolle. Aktuell ist vorgesehen, im laufenden Geschäftsjahr beim Wasser mit der Sanierung der Leitung in der Ristenbühlstrasse zu beginnen, welche jüngst vermehrt leckte. Beim Strom wird mit der Erschliessung des Areals Ziegelhütte gerechnet, welche auch den Neubau einer Trafostation beinhaltet. Bei der Gasversorgung, dem jüngsten Netz, sind für 2018 keine Investitionen geplant.

In der Stromversorgung mussten im vergangenen Geschäftsjahr die EW-Zuleitungen in die Quartiere verstärkt werden, da der wachsende Strombezug wegen einiger Neubauten die alten Leitungen teilweise überlastete. Das Projekt «Murgquerung», das alle drei Werke betraf, sei im vergangenen Geschäftsjahr die mit Abstand grösste Investition gewesen. «Mit dieser neuen Ringleitung erreichen wir eine grosse Verbesserung der Versorgungssicherheit für die Quartiere ennet der Murg», sagte Maldini erfreut.

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