«Nervosität finde ich sympathisch»

Heute findet das Miss-Ostschweiz-Casting statt. Ex-Vize-Miss Schweiz Julia Flückiger sitzt bereits zum drittenmal in der Jury. Die 26-Jährige, die in Stein am Rhein aufgewachsen ist, ist gespannt, was und vor allem wer sie heute erwartet.

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Julia Flückiger Ex-Vize-Miss Schweiz, Jurymitglied Miss Ostschweiz (Bild: Stefan Beusch)

Julia Flückiger Ex-Vize-Miss Schweiz, Jurymitglied Miss Ostschweiz (Bild: Stefan Beusch)

Heute findet das Miss-Ostschweiz-Casting statt. Ex-Vize-Miss Schweiz Julia Flückiger sitzt bereits zum drittenmal in der Jury. Die 26-Jährige, die in Stein am Rhein aufgewachsen ist, ist gespannt, was und vor allem wer sie heute erwartet.

Frau Flückiger, wie viele haben sich für die diesjährige Miss-Ostschweiz-Wahl beworben?

Insgesamt gingen 80 Bewerbungen ein, davon wurden nun 30 Bewerberinnen ausgewählt, die heute am Casting in Schwarzenbach teilnehmen dürfen.

Wie wird das Casting ablaufen?

Das Casting findet bei Möbel Svoboda statt. Die Frauen haben zuerst Zeit, sich bei einem Gespräch vorzustellen. Danach folgt ein Bikini-Catwalk, wo sie ihre Selbstsicherheit, Figur und Laufqualitäten zeigen können. Zum Schluss werden die Gewinnerinnen verkündet. Diese müssen sich dann in drei Recalls gegeneinander beweisen, um es ins Finale zu schaffen.

Sind alle Ostschweizer Kantone vertreten?

Nicht ganz, aber beinahe. Wir haben keine Kandidatinnen aus den beiden Appenzell.

Sind die Teilnehmerinnen nicht alle sehr nervös?

Da gibt es grosse Unterschiede. Einigen merkt man es eher weniger an, bei den anderen spürt man die Nervosität sogar stark. Da geht jeder Mensch anders damit um. Eine gewisse Nervosität ist wohl bei jedem vorhanden, das war auch bei mir so, ich finde das aber sympathisch.

Sie haben selber Casting-Erfahrung. Stehen Sie den Kandidatinnen mit wertvollen Tips zur Seite?

Ich kann mich gut in die Frauen einfühlen, da ich weiss, wie es ist, von einer Jury bewertet zu werten. Durch mein Psychologiestudium sehe ich gewisse Dinge durch einen anderen Blickwinkel. Es ist wichtig, einen engen Kontakt zu den Kandidatinnen zu pflegen. Bei 30 Bewerberinnen ist dies zu Beginn noch schwierig, sind es dann weniger, kann man besser auf die einzelne Person eingehen.

Worin liegt für Sie der Reiz, in der Miss-Ostschweiz-Jury zu sitzen?

Zum einen habe ich einen starken Bezug zu dieser Region. Zum anderen habe ich das alles selbst bei meiner Miss-Schweiz-Wahl durchlebt und es macht Spass, dabei zu sein. Ich bin wirklich gespannt auf die jungen Frauen heute und lass mich überraschen. (woo)