Naturgesetze sind konstant

Wissenschaft Sind Naturgesetze unveränderlich? Dieser Frage ging Sascha Skorupa von der Hochschule Fulda auf den Grund.

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Wissenschaft Sind Naturgesetze unveränderlich? Dieser Frage ging Sascha Skorupa von der Hochschule Fulda auf den Grund. Mit seinem Referat eröffnete er in der Campus-Aula in Kreuzlingen den Vortragszyklus «Die Grenzen des Wissens», der von der Pädagogischen Hochschule Thurgau, der Akademie Berlingen, der Internationalen Bodenseehochschule und der Universität Konstanz angeboten wird.

Aristoteles, Newton und Einstein

Skorupa erklärte, dass sich die Natur nach Gesetzen richte. So gebe es das Gravitationsgesetz, Einsteins Gesetz der Relativität und eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung. Aber warum sind die Gesetze so, wie sie sind? Um der Frage auf den Grund zu gehen, zeigte der Physiker auf, dass der Wunsch der Menschheit, die Welt und die Natur zu erklären, ihren Anfang in den ersten Beobachtungen von periodischen astronomischen Ereignissen nahm. Das in einer Zeit, als die Menschen ohne Strom, Kalender oder andere Hilfsmittel waren. Er beschrieb die Meilensteine auf dem Weg zur Erforschung der Naturgesetze über Wissenschafter wie Aristoteles, Kepler, Newton und Einstein. «Um Naturgesetze in mathematischen Gleichungen darzustellen, bedarf es der Naturkonstanten.»

Sie gelten jederzeit und überall

Skorupa fasste die grundlegenden Annahmen des heutigen Wissens zusammen und betonte, dass Naturgesetze in gleicher Weise und überall jederzeit gälten. «Entweder sind die Naturgesetze konstant, oder es gibt sie nicht.» (red.)