Nationalrat stimmt Rechenzentrum in Frauenfeld zu

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Bern Für den Umzug der Informatik eines Teils der Bundesverwaltung nach Frauenfeld hat der Nationalrat am Donnerstag 41,2 Millionen Franken ohne Gegenstimme genehmigt. Die Vorlage geht an den Ständerat.

Notwendig wird der Umzug wegen der Zentralisierung der Rechenzentren. Die Zahl der Rechenzentren für die Bundesverwaltung wird reduziert: Statt zahlreicher kleiner wird es künftig noch vier grosse geben. Damit will der Bundesrat Kosten und Energie sparen. Dem geplanten Rechenzentrum-Verbund gehören zwei Zentren mit militärischem Vollschutz an, ein ziviles und ein gemischtes Rechenzentrum. Das militärisch-zivile Rechenzentrum wird auf dem Kasernenareal Auenfeld in Frauenfeld erstellt und heisst Campus. Für den Neubau hatte das Parlament einen Verpflichtungskredit von 150 Millionen Franken gesprochen. Der Baubeginn ist für dieses Jahr geplant. Parallel dazu soll die Migration und der Umzug der Technologie ins Rechenzentrum Campus in Angriff genommen werden. (sda)