Nationalräte: Drei stehen links, drei rechts der Mitte

FRAUENFELD. Die sechs Thurgauer Nationalrätinnen und Nationalräte decken ein breites politisches Spektrum ab, sind aber nicht extrem positioniert. Dies geht aus dem gestern veröffentlichten Ranking der NZZ hervor.

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FRAUENFELD. Die sechs Thurgauer Nationalrätinnen und Nationalräte decken ein breites politisches Spektrum ab, sind aber nicht extrem positioniert. Dies geht aus dem gestern veröffentlichten Ranking der NZZ hervor. Es positioniert die Mitglieder der grossen Kammer anhand ihres Abstimmungsverhaltens im dritten Jahr der Legislatur auf der Rechts-Links-Skala. Am weitesten rechts in der Thurgauer Nationalratsdelegation steht demnach Verena Herzog (SVP). Sie erreicht auf der Skala von -10 (ganz links) bis +10 (ganz rechts) den Wert von +7,5. In der SVP-Fraktion steht sie damit im mittleren Drittel. Ihre Fraktionskollegen Hansjörg Walter (+6,9) und Markus Hausammann (+6,8) befinden sich im linken Drittel der Fraktion.

Auf der anderen Seite gibt das Ranking SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher einen Wert von -7,4. Damit befindet sie sich am rechten Rand der SP-Fraktion. Nur zwei SP-Fraktionsmitglieder stehen weiter rechts.

Böhni am weitesten links in GLP

Die beiden Thurgauer Nationalräte, die sich zur Mitte zählen, befinden sich im NZZ-Ranking links der Mitte. CVP-Nationalrat Christian Lohr erreicht einen Wert von -0,6, womit er auch in der CVP/EVP-Fraktion in der linken Hälfte steht. GLP-Nationalrat Thomas Böhni erreicht einen Wert von -2,1. Damit steht er laut NZZ-Ranking in der GLP-Fraktion am weitesten links. (wid)