NACHGEFRAGT

Im Regio-Vorstand gar kein Thema An der Versammlung der FDP Bezirk Frauenfeld äusserte sich der Stettfurter Gemeindeammann Thomas Gamper zum Thema Gemeindefusionen in der Regio Frauenfeld (TZ von gestern). Dabei kam auch das sogenannte Glarner Modell zur Sprache.

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Thomas Gamper Gemeindeammann (Bild: Quelle)

Thomas Gamper Gemeindeammann (Bild: Quelle)

Im Regio-Vorstand gar kein Thema

An der Versammlung der FDP Bezirk Frauenfeld äusserte sich der Stettfurter Gemeindeammann Thomas Gamper zum Thema Gemeindefusionen in der Regio Frauenfeld (TZ von gestern). Dabei kam auch das sogenannte Glarner Modell zur Sprache. Auf Anfang 2011 schlossen sich dort die einst 25 Gemeinden zu noch drei Gemeinden zusammen.

Herr Gamper, wie ernst ist es Ihnen mit dem Glarner Modell für die Region Frauenfeld?

Das ist für mich kein Thema. Das Schlagwort hat ein Versammlungsteilnehmer ins Spiel gebracht. Ich wagte darauf die Prognose, dass die Gemeindeorganisation in der Regio in den kommenden 20 bis 50 Jahren kaum mehr gleich aussehen werde wie heute. An Stammtischen hat man wohl – mehr scherzhaft als ernsthaft – schon Visionen skizziert, die Gemeinden der Regio zu einer einzigen zu verschmelzen. Aber am Vorstandstisch der Regio Frauenfeld ist ein solcher Zusammenschluss sicher kein offizielles Thema. Da hat der Artikel ein falsches Bild vermittelt.

Aber Sie schliessen Zusammenschlüsse nicht von vornherein aus?

Kleinere Gemeinden können durch Zusammenarbeit in der Regio profitieren und ihre Autonomie stärken. Ich denke da etwa an das gemeinsame Baureglement, das derzeit ausgearbeitet wird. Wer mich kennt, weiss, dass ich offen bin gegenüber Neuerungen. Doch die Gemeindeautonomie halte sich sehr hoch. Wir brauchen bürgernahe Strukturen und eine vorteilhafte Zusammenarbeit in der Regio. (hil)