NACHGEFRAGT

«Man kann nicht genug informieren» Die Bevölkerung von Münchwilen hat eine 24 Seiten starke Informationsbroschüre zur Abstimmung über die Erneuerung des Gerichtsgebäudes vom 23. September erhalten. Darin werben Gemeinderat, lokale Politiker und direkt Beteiligte für ein Ja.

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«Man kann nicht genug informieren»

Die Bevölkerung von Münchwilen hat eine 24 Seiten starke Informationsbroschüre zur Abstimmung über die Erneuerung des Gerichtsgebäudes vom 23. September erhalten. Darin werben Gemeinderat, lokale Politiker und direkt Beteiligte für ein Ja. Es handelt sich um eine Infoschrift des Gemeinderates, die zusätzlich zur offiziellen Abstimmungsbotschaft verschickt wurde. Ist das nicht des Guten zu viel und Geldverschwendung? Gemeindeammann Guido Grütter nimmt Stellung.

Herr Grütter, wieso braucht es eine solche Infobroschüre?

Damit alle Leute umfassend informiert sind, und nicht nur die Stimmbürger.

Wie viel hat diese Broschüre gekostet?

Wir haben für diese Informations-Kampagne ein Budget von 10 000 Franken gesprochen. Die genaue Abrechnung liegt noch nicht vor.

In der Broschüre wird für ein Ja geworben. Sie ist also nicht neutral. Wurde nicht zu grosszügig mit Steuergeldern umgegangen?

Man kann nicht genug informieren. Aus meiner Sicht ist es eine recht neutrale Information. In der Broschüre wird erläutert, was die Erwägungen des Gemeinderates waren, um zu einem Ja zu kommen. Wir haben keine Gegner gefunden. Betrachtet man die Wichtigkeit dieser Abstimmung, dann macht eine solche Schrift Sinn, und man kann nicht von Geldverschwendung sprechen. (sdu)

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