Nach wie vor schuldenfrei

Mit einer schwarzen Null schliesst die Rechnung 2012 der Gemeinde Warth-Weiningen ab. Die Gemeindeversammlung vom Freitagabend hiess die Rechnung einstimmig gut. Das Budget 2012 ging noch von einem Aufwandüberschuss aus.

Christof Lampart
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Hans Müller, Gemeindeammann von Warth-Weiningen. (Bild: Christof Lampart)

Hans Müller, Gemeindeammann von Warth-Weiningen. (Bild: Christof Lampart)

WARTH-WEININGEN. Gemeindeammann Hans Müller konnte 58 von insgesamt 925 Stimmberechtigten in der Mehrzweckhalle begrüssen. Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Rechnung 2012. Der Ressortchef Finanzen, Peter Meuli, freute sich, anstatt des budgetierten Aufwandüberschusses von 53 800 Franken einen kleinen Ertragsüberschuss von 4000 Franken präsentieren zu können; also insgesamt eine Besserstellung um 57 800 Franken.

Punktlandung hingelegt

Die grössten Abweichungen gegenüber dem Budget 2012 waren in den Bereichen Gesundheit (Mehrkosten von 70 300 Franken), Soziale Wohlfahrt (geringere Kosten von 69 800 Franken) und Steuern und Finanzen (höherer Ertrag von 69 700 Franken) zu verzeichnen. Die Stimmberechtigten hiessen die Rechnung 2012 diskussionslos und einstimmig gut und wiesen den Vorschlag von 4000 Franken mit dem gleichen Resultat dem Eigenkapital zu. Meuli machte klar, dass die Zeiten, in denen die Einnahmen massiv höher waren als die Budgets wohl vorbei seien: «In den letzten drei Jahren haben wir sozusagen Punktlandungen hingelegt», erklärte Meuli. Die Politische Gemeinde Warth-Weiningen war Ende 2012 schuldenfrei und verfügte über ein Eigenkapital von 3,323 Millionen Franken. Mit Steuersenkungen sei trotzdem in naher Zukunft kaum zu rechnen, denn man müsse davon ausgehen, dass der Kanton in der nächsten Zeit vermehrt Finanzierungsaufgaben den Gemeinden überbinden werde, betonte Meuli.

Platz für den Schneepflug

Da keine umstrittenen Themen – wie zum Beispiel ein Bauvorhaben oder ein Kreditantrag – anstand, war die Versammlung nach der Rechnungsgenehmigung auch schon fast wieder zu Ende. Gemeindeammann Hans Müller orientierte lediglich noch über den Stand von einigen Bauvorhaben. So soll beim Ausbau der Kantonsstrasse Weiningen–Rorerbrücke das Trottoir hinter den Leitplanken so verbreitert werden können, dass zukünftig auch im Winter das Schneeräumfahrzeug hindurchfahren kann. Auch wird im Zeitraum Ende August/Anfang September die Rorerbrücke wegen der Sanierung des Deckbelages gesperrt sein. Über die dann geltende Verkehrsregelung werde man die Bevölkerung noch rechtzeitig informieren, versprach Müller.

Ebenso erklärte er, dass sich fürs Jubiläumsjahr 2015 (unter anderem 20 Jahre Politische Gemeinde) eine Arbeitsgruppe aus Vereins- und Behördenmitgliedern gebildet habe, welche sich Gedanken über die Ausgestaltung der Festivitäten machen werde. Diese Gruppe sei jedoch nicht geschlossen: «Wir mitmachen will, kann sich bei uns melden», so Müller.

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