Nach der Einweihung ans Fest

ESCHENZ. Der Feuerwehrweiher in Eschenz ist nach der Sanierung ein Blickfang am Verkehrsknotenpunkt. Am Schüürfäscht liessen die Leute den Tag ausklingen.

Peter Spirig
Drucken
Teilen
Den Machern Othmar Bantli und Claus Ullmann gefällt der Weiher. (Bild: Peter Spirig)

Den Machern Othmar Bantli und Claus Ullmann gefällt der Weiher. (Bild: Peter Spirig)

Andere Gemeinden bauen bei Knotenpunkten einen Kreisel und präsentieren dort Besonderheiten. In Eschenz ist die stark befahrene Einmündung der Frauenfelder- in die Hauptstrasse ein solcher Punkt. Laut Gemeindeammann Claus Ullmann ist ein Kreisel aufgrund der Platzverhältnisse nicht möglich. Trotzdem gibt es dort einen Blickfang. Der Feuerwehrweiher wurde renoviert. Er war vielen ein Dorn im Auge. Besonders weil nicht ganz billiges Trinkwasser verwendet wurde. Auch als Weiher für die Feuerwehr wurde er schon lange nicht mehr benötigt. Renoviert wurde der Weiher nun von Othmar Bantli.

Einmal im Jahr gefüllt

Der Mitarbeiter von Stamm Gartenbau erzählte, dass der Weiher nicht von einem Bach gespiesen werde. Er werde einmal jährlich gefüllt, danach garantiere eine Pumpe Kreislauf und Bewegung. Um den Bach anzuzapfen, hätte man die Strasse aufreissen müssen. «Davor haben wir uns gehütet», meinte Ullmann. Der in der Nacht beleuchtete Weiher gibt Pfahlbauten wieder. Schliesslich gehört man in diesem Bereich zum Weltkulturerbe. Seit vergangener Woche hat man auch ein entsprechendes Zertifikat.

Vor der Einweihung erhielt Ullmann einen Besen. Vreni Greiner machte darauf aufmerksam, dass sie die Umgebung gepflegt hätte. Ullmann möchte den Besen weiterreichen. Von Markus Kasper, Leiter der TKB-Geschäftsstelle, nahm er eine Spende von 10 000 Franken entgegen. Miriam Schönholzer von der Brockenstube überbrachte 1000 Franken. Den Taufakt vollzog Dieter Füllemann. Der Eschenzer des Jahres 2012 freute sich am neuen Schmuckstück. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Musikgesellschaft Eschenz.

Tolle Party in der Scheune

Kaum war der letzte Beitrag zu Ende, eilten die Musikanten zu ihrem Fest. Nach Einweihung und Apéro luden sie in die Kirchgasse und in die Scheune auf dem Hof der Mosterei von Albert Weber. Die Bevölkerung war zum traditionellen Schüürfäscht geladen. Hier waren es jedoch die Musikanten der Musikgesellschaft Nesslau-Neu St. Johann, die aufspielten. Es herrschte beste Stimmung, wobei viele Gäste vom Power-Duo Doris Gassmann und Achim Holzmann zum Mitmachen bewegt werden konnten.

Aktuelle Nachrichten