Nach dem Unwetter haben in Braunau alle angepackt

BRAUNAU. In der ganzen Region richtete das Unwetter vom vergangenen 14. Juni grosse Schäden an. Auch das Primarschulhaus in Braunau war betroffen. Oberflächenwasser konnte über die Lichtschächte Druck auf die Fenster des Untergeschosses ausüben.

Daria Baur
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BRAUNAU. In der ganzen Region richtete das Unwetter vom vergangenen 14. Juni grosse Schäden an. Auch das Primarschulhaus in Braunau war betroffen. Oberflächenwasser konnte über die Lichtschächte Druck auf die Fenster des Untergeschosses ausüben. Dieser führte dazu, dass einige Fenster aufbrachen und Wasser eindringen konnte, wie die Gemeinde mitteilt.

Kindergärtnerin schlug Alarm

Die Kindergärtnerin und Nachbarin Angela Muther entdeckte den Schaden frühzeitig und konnte die Feuerwehr alarmieren. In Kürze waren auch andere Anwohner vor Ort, die die Schäden zu beheben halfen. Sie trafen erste Sofortmassnahmen und brachten Material in Sicherheit. Als dann auch die Feuerwehr eintraf, konnte diese die Situation noch am Abend entschärfen.

Am Montag musste dann aber weiter aufgeräumt und geputzt werden. Dabei halfen vor allem die Schülerinnen und Schüler, bei denen eigentlich das Schulfach Werken auf dem Stundenplan stand.

Auch etwas Positives

Auch der Ressortverantwortliche für die Gebäude, Andreas Caminades, hatte während jenen Tagen alle Hände voll zu tun. Er bestellte die Mulde, trieb einen Entfeuchter auf und kümmerte sich um die Bürokratie bezüglich der Versicherungen. Trotz des Unwetters konnte die Primarschule Braunau auch einen positiven Schluss ziehen: Von Lehrpersonen, über Schüler bis hin zur Hauswartin und Behördenmitgliedern haben alle angepackt und die Schule gemeinsam wieder auf Vordermann gebracht.

Trotzdem: Jener Sonntagabend hat in der Gemeinde Braunau Schäden in der Höhe von 65 000 Franken verursacht.