Nach dem Baukastenprinzip

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Die Regionalplanungsgruppe Frauenfeld zählt 15 Gemeinden, 13 davon sind seit 2011 am Vorhaben «Regionales Baureglement» beteiligt. Die Idee geht auf das Projekt «Effiziente Gemeinden als Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung» zurück.

Im Juni 2012 stimmte das Thurgauer Stimmvolk dem neuen Planungs- und Baugesetz (PBG) zu, das auf den 1. Januar 2013 eingeführt wurde. Es verpflichtet die Gemeinden, ihre Baureglemente an den neuen rechtlichen Rahmen anzupassen. Zur selben Zeit trat die Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in Kraft. Vom Herbst 2012 bis Mai 2013 konnten sich die Gemeinden erstmals zu einem Vorschlag für ein Regio-Baureglement äussern. Gleichzeitig wurde der Vorschlag vom Kanton mehrmals einer Vorprüfung unterzogen, was sich bis ins Jahr 2014 hinzog.

Im Sommer 2015 ging das ­bereinigte Reglement an die Gemeinden. Es sollte als Baukasten dienen, woraus die Gemeinden sich ein auf ihre Verhältnisseangepasstes kommunales Baureglement zusammenstellen können. Erste Gemeinden wie Frauenfeld, Gachnang oder Herdern taten dies in der Folge und reichten ihre Papiere im vergangenen Jahr beim Kanton zur Genehmigung ein, vorerst erfolglos. (hil)