Nach 100 Tagen: Küng stösst auf viel Wohlwollen

TÄNIKON. In lockerer Art sprach Gemeindepräsident Matthias Küng zu rund 80 Aadorfern, die am Samstagnachmittag zu einem Apéro nach Tänikon gekommen waren. Die Dorfgemeinschaft Guntershausen hatte dazu eingeladen. «Ich bin für das Amt da, nicht das Amt für mich.

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Matthias Küng Gemeindepräsident Aadorf (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Matthias Küng Gemeindepräsident Aadorf (Bild: Kurt Lichtensteiger)

TÄNIKON. In lockerer Art sprach Gemeindepräsident Matthias Küng zu rund 80 Aadorfern, die am Samstagnachmittag zu einem Apéro nach Tänikon gekommen waren. Die Dorfgemeinschaft Guntershausen hatte dazu eingeladen. «Ich bin für das Amt da, nicht das Amt für mich.» Das sei sein Leitgedanke, sagte Küng und forderte die Leute auf, die Sprechstunde zu nutzen und mit ihren Anliegen zu ihm zu kommen.

In seiner Rückschau kam Küng, in Guntershausen wohnhaft, auf den intensiven Wahlkampf zu sprechen, der seiner Wahl vom 8. März vorausgegangen war. «Es war ein schönes Gefühl, so viel Rückendeckung von vier Parteien und aus der Bevölkerung zu spüren. Der Zeitaufwand war immens, um meinen Bekanntheitsgrad zu steigern», sagte Küng. Doch die Zeit danach sei nicht minder anstrengend gewesen – durch seine damalige Funktion als Gemeindeschreiber in Pfungen, verbunden mit Sitzungen in Aadorf.

Kurze Wege im Thurgau

Als neuer Gemeindepräsident habe er in einem guten Team eine positive Stimmung erfahren, dies auch in der Zusammenarbeit mit den Gemeinderatskollegen. Küng lobte die kürzeren Wege im Thurgau – im Gegensatz zum Kanton Zürich – und den direkten Draht zur Regierung. Gewöhnungsbedürftig sei für ihn aber der hohe Sitzungsrhythmus. Zurzeit würden ihn vier Gestaltungspläne beschäftigen, zudem der Umbau des Gemeindehauses und ein Software-Systemwechsel. (kli)