Musikalisches Dorf durch und durch

Mit einem stimmungsvollen und gut organisierten Fest beging die Musikschule Bichelsee-Balterswil ihr 20-Jahr-Jubiläum. Im Mittelpunkt standen diverse Konzertvorträge.

Christof Lampart
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2 von rund 110 Kindern, die mit ihrem Lehrer ein Stück vortrugen. (Bild: Christof Lampart)

2 von rund 110 Kindern, die mit ihrem Lehrer ein Stück vortrugen. (Bild: Christof Lampart)

bichelsee-balterswil. Rund 140 Musikschülerinnen und -schüler zählt die Musikschule Bichelsee-Balterswil gegenwärtig. Das ist hochgerechnet auf den kantonalen Schnitt sehr viel. «Wir dürften, wenn wir unsere Einwohnerzahl zum Vergleich heranziehen, wohl nur rund 65 Musikschülerinnen und -schüler haben», sagte der Präsident der Musikschulkommission, Alfred Hinderling. Tatsächlich sind es mehr als doppelt so viel.

Und ständig rücken aus Bichelsee-Balterswil neue Kinder nach, die ein Musikinstrument erlernen möchten. Das zeigte auch die Beteiligung an den diversen Konzerten vom Sonntag. Rund 110 Kinder traten einzeln oder in Ensembles auf. «Die übrigen 30 sind noch nicht so weit, als dass sie etwas vortragen könnten, da sie erst vor wenigen Monaten mit dem Unterricht angefangen haben», sagte Schulleiterin Franziska Lanz.

Viel Abwechslung

Der Anlass am Sonntag war als «Jubiläumskonzert» ausgeschrieben. Doch im Grunde genommen war er weit mehr als das. Er begann mit einer dreiviertelstündigen Matinee am späten Vormittag und wurde nach dem Mittagessen, an dem über 250 Personen Bami Goreng serviert wurde, mit diversen musikalischen Vorträgen in drei Räumen (Turnhalle, Aula, Gitarrenzimmer im Estrich) fortgesetzt. Während den Konzertunterbrechungen herrschte immer ein reges Hin und Her zwischen den Räumen.

Zufriedene Schulleiterin

Dann wurde andächtig gelauscht, wenn an Akkordeon, Klavier, Gitarre oder Flöte dem grossen Publikum demonstriert wurde, was in den letzten Wochen und Monaten eingeübt worden war. Nach einer Pause mit Kaffee und Kuchen folgte das grosse Finale in der Turnhalle. Diese «Durchmischung» sorgte dafür, dass der Konzerttag – er dauerte insgesamt fünf Stunden – als musikalisch dicht, jedoch nicht als überfüllt wahrgenommen wurde. Franziska Lanz war mit dem Verlauf sehr zufrieden.

«Alle unsere Erwartungen wurden erfüllt. Wir können eine positive Bilanz ziehen.»