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Museumshäppli zu Paradiesvogel

FRAUENFELD. Der Thurgauer Textilfabrikant Johann Heinrich Mayr (1768 bis 1838) hat ein abenteuerliches Leben geführt. Nach einer beschaulichen Kindheit und Jugend in Arbon zieht es ihn schon früh auf Reisen, eine Leidenschaft, die ihn in späteren Jahren bis in den Orient bringt.

FRAUENFELD. Der Thurgauer Textilfabrikant Johann Heinrich Mayr (1768 bis 1838) hat ein abenteuerliches Leben geführt. Nach einer beschaulichen Kindheit und Jugend in Arbon zieht es ihn schon früh auf Reisen, eine Leidenschaft, die ihn in späteren Jahren bis in den Orient bringt. Mayrs Leben hat Spuren hinterlassen. Spuren, die auch heute noch faszinieren. Regula Wyss, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Historischen Museum Thurgau, gibt übermorgen Donnerstag, 30. Juni, um 12.30 Uhr Einblick in das facettenreiche Leben dieser Thurgauer Persönlichkeit.

Trotz seiner Abenteuer verliert Mayr die Bodenhaftung nicht. Die 3500 Manuskriptseiten seines Lebenswerks «Lebenswanderung» enthalten Persönliches und Zeitgeschichtliches. Anekdoten zeugen von Mayrs Witz und Weltoffenheit. Als extravaganter Aussenseiter seiner Zeit hat Mayr spannende Zeugnisse hinterlassen, die Regula Wyss im Museumshäppli vorstellt. Der Eintritt zum kurzweiligen Mittagsreferat im Schloss Frauenfeld ist frei. (red.)

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