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Muschelfee lächelt wilden Mann weg

Murgspritzer
Stefan Hilzinger

Hoher Besuch beehrte den Frauenfelder Fasnachtsumzug am vergangenen Sonntag. Livia Jäggi, die Muschelfee, leibgewordene Botschafterin der Sirnacher Fasnacht (SiFA), stand stolz auf ihrem Wagen als Nummer 24 im Umzug und winkte und lachte ins närrische Volk, was das Zeug hielt. Vorne weg gingen zwei Muscheldamen und taten es ihr gleich. Wer Glück hatte, bekam eine Leckmuschel zugeworfen. Nicht nur Kinder klaubten sie eifrig vom feuchten Boden weg.

Mit dieser überraschenden Premiere in der jüngeren Geschichte der hiesigen Fasnacht und dem sympathischen Auftritt der närrischen Abgesandten aus dem fernen Südthurgau (nähe Wil SG) hat sich der hauptstädtische Umzug das Etikett «international» erneut redlich verdient.

Einen undankbareren Job als die Fee vom Jakobsweg hatte der knapp zwei Meter grosse wilde Mann, der bei Gruppe Numero zwo im Umzug mitlief, gemeinsam mit den Chellewiibern und den Peitschen knallenden Karawatschlern. Wahrlich kein Sympathieträger, wie er da mit seinem gfürchigen Stecken Kindern und Erwachsenen vor dem Gesicht rumfuchtelte. Wenigstens musste der wilde Mann nicht mehr wie im Vorjahr mit den Trychlern vorneweg marschieren. Die Last des Amtes spürt er auch ohne Kuhglocken auf den Schultern.

Stefan Hilzinger

stefan.hilzinger@thurgauerzeitung.ch

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