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Grenzenlose Zusammenarbeit Frauenfeld und Kufstein haben es mit ihrer Städtepartnerschaft vorgemacht, der Schweizer Skiverband tut es Frauenfeld nun gleich: Er kooperiert mit Österreich.

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Grenzenlose Zusammenarbeit

Frauenfeld und Kufstein haben es mit ihrer Städtepartnerschaft vorgemacht, der Schweizer Skiverband tut es Frauenfeld nun gleich: Er kooperiert mit Österreich. Nach der schlechtesten Saison der Geschichte sollen es die Schweizer Skirennfahrer – einst der Stolz der Nation – dank der Hilfe österreichischer Trainer zurück an die Spitze schaffen. Solche sportliche Nachbarschaftshilfe ist indes nicht neu, im Fussball lief es allerdings umgekehrt: Nach Jahren des Misserfolgs heisst Österreichs Nationaltrainer seit November 2011 Marcel Koller, und dieser ist Zürcher.

Den Austausch zwischen der Schweiz und Österreich haben aber Frauenfeld und Kufstein salonfähig gemacht, die Städtepartnerschaft wurde bereits im Juni 1988 ins Leben gerufen. Das 25-Jahr-Jubiläum wird in diesem Sommer in beiden Städten gefeiert. So weit wie im Skiverband wollen der Thurgauer Kantonshauptort und die Stadt im Tirol allerdings nicht gehen. Denn entgegen anderslautender Gerüchte werden Frauenfeld und Kufstein ihre «Cheftrainer» nicht tauschen.

Markus Zahnd

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