Münsterlingen weist einen Spitzenwert auf

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Gesundheit Eine gestern veröffentlichte Auswertung des Vereins Spitalvergleich Schweiz zeigt auf: Wer sich operieren lässt, hat nicht in jedem Spital die gleichen Risiken. So schneiden etwa bei einer Analyse der Infektionsraten die Kantone Basel und Genf am besten ab, Wallis und Obwalden hingegen bilden gemäss einer Medienmitteilung das Schlusslicht.

In dem vom Verein Spitalvergleich Schweiz bezüglich der Infektionsraten erstellten Ranking schneidet der Thurgau sehr gut ab. Zwischen den beiden analysierten Kantonsspitälern Frauenfeld und Münsterlingen werden aber grosse Unterschiede ausgemacht. Während das Spital in Münsterlingen einen Spitzenwert (4,2 von möglichen 5 Sternen) beziehungsweise ein sehr tiefes Infektionsrisiko für die Patienten aufweist, schneidet das Spital in Frauenfeld (2 Sterne) in diesem Bereich deutlich schlechter ab.

Doch selbst der Verein Spitalvergleich mahnt in seiner Medienmitteilung zur Vorsicht bei der Interpretation der Ergebnisse. So könnten beispielsweise Infektionsraten bei verschiedenen Eingriffen nicht direkt miteinander verglichen werden. «Infektionsraten sind zudem nur ein Teilaspekt der gesamthaften Qualität eines Spitals.» Generalisierungen seien deshalb nicht statthaft. (sme)