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MÜNCHWILEN: Kartenglück im Pfarreisaal

Am 41. Jassturnier kämpften am Sonntagnachmittag 80 Jasserinnen und Jasser fair um Punkte. Der Spielleiter hatte dementsprechend nicht allzu viel Arbeit.
Das Siegertrio: Max Koller, Rosmarie Hug und Frieda Meier. (Bild: PD)

Das Siegertrio: Max Koller, Rosmarie Hug und Frieda Meier. (Bild: PD)

Jassen, der Volkssport Nummer eins, wird auch jedes Jahr im katholischen Pfarreisaal Münchwilen gelebt. Der Kampf um Punkte fand am Sonntagnachmittag bereits zum 41. Mal statt und Göpf Egg – der Schweizer Jasspapst schlechthin und der Erfinder des Preisjassens – hätte seine wahre Freude gehabt. Im Jahr 2010 verstarb der sympathische Organisator von unzähligen Jassturnieren im Alter von 89 Jahren. Sein Bekanntheitsgrad wuchs, als er jahrelang als Schiedsrichter der bis heute beliebten Fernsehsendung «Samschtig Jass» amtete.

Am Münchwiler Pfarrei-Jassturnier nahmen heuer knapp 80 Jasserinnen und Jasser teil und kürten in vier Runden ihren Differenzler-König. Ursula Gschwend, Hans Harder (Spielleiter), Franziska Hafner-Beerli sowie Marlies und Johann Fritsche haben es einmal mehr geschafft, dank einer tadellosen Organisation für einen kurzweiligen und spannenden Nachmittag zu sorgen.

Nicht nur ein Nachtessen gab es für alle, sondern auch Preise aus dem Gabentempel. Friedvoll wurden Trümpfe gespielt, einander Tipps gegeben und natürlich auch Trost gespendet, falls sich das Kartenglück nicht allen gleichermassen wohlgesinnt zeigte.

Leider fehlt an solchen Turnieren oftmals der Nachwuchs. Eigentlich schade, wenn man bedenkt, wie gesellig und kurzweilig solche Anlässe sind. Auch in Münchwilen sind es Jahr für Jahr mehrheitlich die gleichen Personen, die teilnehmen. Am Sonntag hatte es aber gleichwohl etwa zehn Jasser, die zum ersten Mal mit dabei waren.

Christoph Heer

hinterthurgau@thurgauerzeitung.ch

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