Münchwilen hat Geschichte

MÜNCHWILEN. Dieses Jahr war die Villa Sutter in Münchwilen Schauplatz für den Auftakt des Europäischen Tags des Denkmals im Thurgau.

Ruedi Steiner
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Auf dem Rundgang vor der katholischen Kirche Münchwilen. (Bild: Ruedi Steiner)

Auf dem Rundgang vor der katholischen Kirche Münchwilen. (Bild: Ruedi Steiner)

Seit etwa 15 Jahren wird im Kanton Thurgau der Tag des Denkmals durchgeführt. Letztes Jahr fand die Veranstaltung in Egnach zum Thema Ernährung statt, dieses Jahr war die Reihe an Münchwilen. Die Idee dieser Veranstaltung sei nicht einfach, Figuren oder eigentliche Denkmäler auf einen Sockel in die Landschaft zu stellen, sondern Bauten als Erinnerungs- und Wissensträger zu präsentieren, welche die Zeitgeschichte abbildeten. Das erklärte Regierungsrätin Monika Knill, Departementsvorsteherin Erziehung und Kultur, gestern vormittag bei der Auftaktveranstaltung in der Villa Sutter, die vor 63 Jahren erbaut worden war.

Es lohnt sich hinzuschauen

«Dass wir heute im Park vor der Villa Sutter den Europäischen Tag des Denkmals eröffnen, hätte ich vor einigen Jahren nicht zu träumen gewagt», sagte Gemeindepräsident Guido Grütter zu den 60 Besuchern, die sich dafür eingefunden hatten. Auch Hansjörg Brem, der Leiter des kantonalen Amtes für Archäologie, war erfreut, in der Villa Sutter Gastrecht geniessen zu dürfen. Und er gab den Teilnehmern der Führungen noch den Ratschlag mit auf den Weg: «Genau hinschauen, sich informieren, das lohnt sich.»

Führungen am Nachmittag

Den Besuchern bot sich darauf bis in den Nachmittag hinein die Möglichkeit, während der sieben Führungen einzelne historische Bauten wie die stillgelegte Strumpffabrik Thalmann, die ehemalige Textilfabrik Swisstulle, das renovierte Gerichtsgebäude samt neuem Anbau, den Pilgerweg, der durch die Gemeinde Münchwilen führt, die architektonischen Highlights im Zentrum Münchwilens und das Parkbad an der Murg unter kundiger Leitung zu besichtigen.