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MÜNCHWILEN: Ein Spitzenjahr für das Parkbad

Nachdem das Badejahr 2014 zum Vergessen war, zeigte sich Petrus gewillt, dem Parkbad an der Murg ein besseres Jahr zu ermöglichen. Dank über 58 000 Badegästen geht das vergangene Jahr als erfolgreich in die Geschichte ein.
Christoph Heer
Ernst Bosshard Präsident der Genossenschaft Parkbad an der Murg (Bild: Christoph Heer)

Ernst Bosshard Präsident der Genossenschaft Parkbad an der Murg (Bild: Christoph Heer)

MÜNCHWILEN. 23 Stimmberechtigte kamen zur 58. Generalversammlung der Genossenschaft «Parkbad an der Murg». Getroffen hat man sich in diesem Jahr turnusgemäss in der Gemeinde Sirnach, sprich im Glotener Restaurant Hirschen. «Die Badesaison 2015 hat zum Glück viel besser abgeschnitten als das Vorjahr», sagte Genossenschaftspräsident Ernst Bosshard. Denn 2014 sei definitiv ein Jahr zum vergessen gewesen. «Während Mai und Juni noch als durchschnittlich bezeichnet werden müssen, waren Juli und August hervorragend, ja sogar sensationell», sagte Bosshard.

Während sich die Bergbahnen über die Wärme in den Hochsommermonaten beklagten, freute sich das Parkbad über die vielen Badegäste. Ernst Bosshard weiss, dass die Menschen in den Hitzeperioden lieber das kühle Nass aufsuchen, «uns ist das nur recht». Eine durchschnittliche Saison heisst für das Parkbad an der Murg eine Besucherzahl von etwa 40 000. «Der letzte Sommer bescherte uns aber ganze 58 000 Badende und das freut uns ungemein», sagte Bosshard. Genauere Zahlen lüften das Geheimnis des erfolgreichen Sommers. An fünf Tagen zählte man über 2000, an sieben Tagen über 1500 und an 14 Tagen über 1000 Besucher. All dies führt nun in der Rechnung zu einem Gewinn von über 24 000 Franken.

Keine Unfälle

Ebenso wichtig – wenn nicht wichtiger – ist die Tatsache, dass es im vergangenen Jahr zu keinen nennenswerten Unfällen im Badebetrieb gekommen ist. Bosshard ist sich bewusst, dass dies nicht selbstverständlich ist, vor allem angesichts der hohen Besucherzahlen. Rundum zufrieden mit der letztjährigen Badesaison war auch Bademeister René Nägele. Für den Präsident ist klar, dass dies nur möglich ist, wenn das Team harmoniert und alles gibt zum Wohl jedes Gastes. «René Nägele, Erna Gerlach, Doris Wittwer, Claudia Vögele, Fredi Hinder und allen anderen, die in irgendeiner Form dazu beigetragen haben, kann ich nur meinen Dank aussprechen.» Blumen gab es indes für Erna Gerlach. Sie arbeitet heuer das 25. Jahr in der Badi mit und leitet zudem auch die SLRG-Gruppe. Aber auch der Präsident selber kam zu Ehren: Bosshard fungiert seit zehn Jahren in der Geschäftsleitung und amtet zudem seit fünf Jahren als Genossenschaftspräsident.

Kasse gut – alles gut

Als neue Kassiererin führte Nicole Haag-Imfeld zum ersten Mal durch den Zahlenwald. Mit Bravour beantwortete sie Fragen und berichtete vom Gewinn über 24 000 Franken, der dem Eigenkapital gut geschrieben wird. Im Vorjahr gab es einen Verlust von 50 000 Franken. In naher Zukunft stehen unter anderem die Erhöhung des Eintrittspreises und die Sanierung des Bassinbodens an.

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