MÜNCHWILEN: Auch Paare sind an Heiligabend willkommen

Zum neunten Mal organisiert Franziska Hafner-Beerli die Weihnachtsfeier für Alleinstehende. Der Anlass hat sich überregional etabliert und steht erstmals auch Paaren offen.

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Franziska Hafner-Beerli liest auch dieses Jahr an der Weihnachtsfeier für Alleinstehende und Paare eine Geschichte vor. (Archivbild: Christoph Heer)

Franziska Hafner-Beerli liest auch dieses Jahr an der Weihnachtsfeier für Alleinstehende und Paare eine Geschichte vor. (Archivbild: Christoph Heer)

Mit einem Apéro startet die Weihnachtsfeier am späten Nachmittag des Heiligen Abends. Was folgt sind Gemütlichkeit und Frohsinn, eine Weihnachtsgeschichte, gepaart mit einem Salatbuffet, dem Hauptgang und dem Dessertbuffet.

Doch das ist noch lange nicht alles, was Franziska Hafner-Beer­li und ihr Helferteam auf die Beine stellt: «Für eine feine musikalische Umrahmung wird ebenso gesorgt sein wie für die beliebten Geschenke für alle Anwesenden. Denn es sollen zum Jahresende mal die beschenkt werden, die es verdienen, und solche, die das Fest der Liebe mit uns verbringen und nicht alleine zu Hause ­sitzen.»

Weihnachten mal anders

Zum neunten Mal – zum zweiten Mal im Pfarreisaal der Evangelischen Kirche – wird sich am 24. Dezember eine Gruppe Menschen zusammentun, die verschiedener nicht sein können. Und trotzdem gelingt es dem Organisatoren-Team jedes Mal nach nur kurzer Zeit, für Harmonie zu sorgen und auch da zu sein für die Anliegen jener, die es nicht immer einfach haben in ihrem Leben.

Und dennoch: das Fest ist keine Auffangstation für Leute, die nicht mehr weiter wissen, grad wenn es um Weihnachten geht. «Die Personen melden sich an und wissen meist, was sie erwarten dürfen. Die Mischung von verschiedensten Menschen macht das Ganze ebenso interessant wie ihre vielfältigen Geschichten, die sie zu erzählen haben.» Franziska Hafner-Beerli befindet sich im Endspurt der Organisation, mit Leib und Seele weiss sie bereits jetzt: «Auch dieses Jahr wird es eine schöne Feier, mit hoffentlich vielen zufriedenen Menschen, die sich spätabends glücklich auf den Weg nach Hause machen.»

Als erste grosse Änderung, will die Organisatorin in diesem Jahr auch Paare ansprechen und motivieren, an diesem weihnachtlichen Beisammensein teilzunehmen. «Wir wollen jedoch nicht ein Fest für Familien mit Kindern, vielmehr sollen sich Paare angesprochen fühlen, die Weihnachten mal anders erleben wollen. Vielleicht gibt auch solche, die sich in ihrem Zuhause aus irgendeinem Grund nicht wohl fühlen und daher an einem neutralen Ort sein wollen. Alle sind herzlich eingeladen.» Schon im Voraus bedankt sich Franziska Hafner-Beerli beim Gemeinnützigen Frauenverein Eschli­kon-Wallenwil. «Dank ihrer riesigen finanziellen Unterstützung wird ein Fest in dieser Grössenordnung erst möglich gemacht. Aber auch etliche kleinere und grössere Spenden helfen uns Jahr für Jahr.» 2017 soll dann die zehnte Austragung erfolgen, bis dann wird sich Franziska Hafner-Beerli auch auf die Suche nach neuen Helfern gemacht haben.

 

Christoph Heer

hinterthurgau@thurgauerzeitung.ch