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MÜLLHEIM: Konflikt im kleinen Rahmen

Den Streit um die Nutzung des Jugendraums zwischen der Evangelischen Kirchgemeinde und dem Verein Offene Jugendarbeit Müllheim soll eine Arbeitsgruppe klären. Letzterer lud zur Jahresversammlung ein.
Rahel Haag
Jonathan Trüeb, Jugendarbeiter, und Andi Marti, Präsident ad interim des Vereins Offene Jugendarbeit Müllheim, im Jugendraum des evangelischen Kirchgemeindehauses. (Bild: Rahel Haag)

Jonathan Trüeb, Jugendarbeiter, und Andi Marti, Präsident ad interim des Vereins Offene Jugendarbeit Müllheim, im Jugendraum des evangelischen Kirchgemeindehauses. (Bild: Rahel Haag)

Rahel Haag

rahel.haag@thurgauerzeitung.ch

Im Partyraum warfen Scheinwerfer blaue Lichtkegel an die Wände. Eine Party gab es aber nicht am Dienstagabend. Stattdessen lud der Verein Offene Jugendarbeit Müllheim zur 6. Jahresversammlung. So standen sich im Raum keine Jugendlichen, sondern Erwachsene gegenüber und statt der Nebelmaschine kam der Beamer zum Einsatz.

Auf der kleinen Bühne stand Andi Marti. Er begrüsste als Vereinspräsident ad interim die elf Anwesenden, acht von ihnen waren stimmberechtigt. «Eine Versammlung im familiären Rahmen», nannte er die Veranstaltung mit einem Lächeln.

In sechs Jahren besuchten 14100 Jugendliche den Treff

Vereinspräsidentin Iris Oehninger hat sich eine Auszeit genommen. «Sie befindet sich in einer arbeitsintensiven Weiterbildung», sagte Marti. Im Sommer werde sie ihre Tätigkeit aber wieder aufnehmen. Anschliessend gewährte Jugendarbeiter Jonathan Trüeb einen Einblick in seine Arbeit. In den vergangenen sechs Jahren besuchten insgesamt 14100 Jugendliche die offene Jugendarbeit Müllheim. «Das entspricht dem ausverkauften Hallenstadion», sagte er nicht ohne Stolz. Im vergangenen Jahr war der Jugendtreff 125-mal geöffnet und wurde von 2250 Jugendlichen besucht. Zudem war der Verein unter anderem an der Wega präsent. «Besonders freute mich in diesem Zusammenhang der Austausch mit Politikern des Grossen Rats», sagte Trüeb.

Eine neue Tür für das «Rolling House»

Die Jahresrechnung wurde von Kassierin Melanie Güttinger vorgestellt. Sie schliesst bei einem Aufwand von knapp 14900 Franken mit einem Verlust von rund 700 Franken. «Das liegt daran, dass wir grössere Ausgaben hatten», sagte sie. Unter anderem wurde die Türe des mobilen Holzerwagens namens «Rolling House» ersetzt. Hierbei sei der Verein vom ortsansässigen Schreinermeister Heinz Fehlmann unterstützt worden. «Dafür möchte ich mich bedanken», sagte Güttinger. Sie blicke zuversichtlich ins neue Jahr, da keine grösseren Ausgaben anstünden. «Es sollte eine ausgeglichene Sache werden.»

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