Müllheim investiert viel in die Schulanlagen

MÜLLHEIM. Die Primarschule Müllheim steht vor grossen Investitionen. Die 61 Stimmberechtigten, die am Dienstag den Weg zur Schulgemeindeversammlung im Primarschulhaus Wiel gefunden hatten, wurden mit grossen Zahlen konfrontiert.

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MÜLLHEIM. Die Primarschule Müllheim steht vor grossen Investitionen. Die 61 Stimmberechtigten, die am Dienstag den Weg zur Schulgemeindeversammlung im Primarschulhaus Wiel gefunden hatten, wurden mit grossen Zahlen konfrontiert. Je nach Variante werden für die Schulanlagen zwischen 14 und 28 Millionen Franken ausgegeben. Vor einem Jahr wurde das Architekturbüro Beat Schneider aus Müllheim von der Schulbehörde mit dem Auftrag betraut, den baulichen Zustand der Liegenschaften festzustellen und die notwendigen Investitionen aufzulisten. Wie Beat Schneider an der Versammlung ausführte, befinden sich die Schulbauten im Zentrum in gutem Zustand. Die weiteren Liegenschaften seien in den vergangenen Jahrzehnten massvoll instand gesetzt worden, weisen nun aber zum Teil einen erheblichen Sanierungsbedarf aus.

Vier verschiedene Varianten

In einem ersten Schritt wurden vier Varianten ausgearbeitet, die den Stimmberechtigten an der Schulgemeindeversammlung am kommenden 25. Oktober zur Abstimmung vorgelegt werden. Die Kosten liegen zwischen 14 und 28 Millionen Franken. Nicht berücksichtigt ist ein eventueller Verkauf einzelner Gebäude. Die Varianten reichen von der Sanierung der bestehenden Bauten bis hin zu einem Neubau Schulzentrum und Mehrzweckhalle West. «Im Herbst wird erst über den Projektierungskredit befunden», betonte Schulpräsident Ulrich Jucker. Auf Detailfragen der Schulbürger konnte Schneider nicht eingehen, dafür sei es einfach noch zu früh. Und Jucker meinte: «Das Ganze muss gären. Reden Sie miteinander, diskutieren Sie die verschiedenen Varianten. Ich selbst war auch erschrocken, als ich die Summe hörte.»

Steuerfuss bleibt bei 60 Prozent

Oliver Schmid präsentierte anschliessend die Jahresrechnung 2015. Sie schliesst bei Einnahmen von rund 4,25 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 576 736 Franken. Das Budget sah einen Vorschlag von 67 700 Franken vor. Der Steuerfuss bleibt auch in Zukunft unverändert bei 60 Prozent. Der Überschuss wird dem Konto Vorfinanzierung Baufolgekosten gutgeschrieben. Zum Schluss verkündete Ulrich Jucker, dass er und Vizepräsidentin Katharina Koller im nächsten Jahr zurücktreten werden. (hub)