Müller fordert Tinner heraus

WARTAU. In der Gemeinde Wartau kommt es im September zur Kampfwahl um das Gemeindepräsidium: Max Müller, bisher Präsident der Schulgemeinde Wartau, fordert Amtsinhaber und Kantonsrat Beat Tinner (FDP) heraus.

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WARTAU. In der Gemeinde Wartau kommt es im September zur Kampfwahl um das Gemeindepräsidium: Max Müller, bisher Präsident der Schulgemeinde Wartau, fordert Amtsinhaber und Kantonsrat Beat Tinner (FDP) heraus. Tinner ist seit bald 20 Jahren Gemeindepräsident von Wartau und will dieses Amt auch in der nächsten Amtsdauer, der ersten in der neu geschaffenen Einheitsgemeinde, ausüben.

Max Müller, der sich als «Parteiloser mit liberaler Gesinnung» bezeichnet, gibt das Schulpräsidium laut eigenen Angaben ab, weil er nicht allein auf weiter Flur im Gemeinderat für die Anliegen der Schule kämpfen wolle. Der Gemeinderat in der jetzigen Zusammensetzung habe, so sieht es Max Müller, bisher nicht immer Verständnis für die Bedürfnisse der Schule gezeigt.

Gemeindepräsident Beat Tinner nimmt die Gegenkandidatur auf Anfrage «zur Kenntnis». In allen kritisierten Punkten habe das Volk am Ende aufgrund von klaren Grundlagen demokratisch entscheiden können, betont Tinner. Einen demokratischen Entscheid werde es nun auch bei der Gemeindepräsidentenwahl am 25. September geben, stellt er fest. (ts)