Moslems sollen Spesen zahlen

Das Baudepartement auferlegt der Islamischen Gemeinschaft, die Gegner der geplanten Frauenfelder Moschee zu entschädigen.

Thomas Wunderlin
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Frauenfeld. Die Islamische Gemeinschaft Frauenfeld plante an der Schaffhauserstrasse hinter der Tankstelle A7 West ein Vereins- und Kulturzentrum mit Gebetsräumen und Cafeteria für bis zu 120 Personen. Anwohner erhoben dagegen Rekurs beim kantonalen Baudepartement. Im Mai sistierte die Islamische Gemeinschaft das Baugesuch, Anfang November zog sie es zurück. Das Baudepartement hat daraufhin am 4.

November 2010 die Islamische Gemeinschaft verpflichtet, die Anwohner für ihre Aufwendungen zu entschädigen, wie der Anwalt der Anwohner, Hermann Lei, gestern mitteilte.

Die Islamische Gemeinschaft plant ihre Moschee nun auf einem Grundstück neben der Zuckerfabrik. Der Immobilienverwalter Jürg Hugelshofer hat es ihr zur Verfügung gestellt (die TZ berichtete). Das Baugesuch liegt bis zum 17. Januar auf dem Hochbauamt auf. Geplant ist ein zweistöckiger gegliederter Bau.

Aus dem Dach erheben sich vier Flachkuppeln, eine davon etwas grösser als die andern drei. Die Investitionssumme beträgt 1,8 Millionen Franken. Dafür wird ein Bauvolumen von 5800 Kubikmeter finanziert.