Möglichst alle Kinder sollen in den Französischunterricht

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Die Delegierten haben an der Versammlung die Stellungnahme von Bildung Thurgau zu den Massnahmen zur Verbesserung des Französischunterrichtsverabschiedet - und dies grossmehrheitlich mit Zustimmung. Derzeit läuft die Vernehmlassung des Kantons zu diesem Massnahmenpaket. Dieses sieht einfachere Dispensationsmöglichkeiten, vermehrt Halbklassenunterricht in Französisch, eine Anpassung der Übertrittsregelung von der Mittel- in die Oberstufe sowie neue Französischlehrmittel vor. Bildung Thurgau begrüsst im Grossen und Ganzen die Massnahmen, hat aber einige Bemerkungen formuliert. So strebt die Organisation an, dass weiterhin möglichst alle Kinder den Französischunterricht besuchen – auch wenn diese Mühe mit der Fremdsprache bekunden. Zudem sei es wichtig, Dispensationen regelmässig zu überprüfen und neu zu beurteilen. Ein Delegierter verwies darauf, dass es kleine Schulen kaum stemmen könnten, wenn dispensierte Schüler im letzten Schuljahr noch Französisch lernen wollten. Präsidentin Anne Varenne sagte dazu: «Wir gehen davon aus, dass nur ganz, ganz wenige Schüler dispensiert werden.» (seb.)

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