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Moderne Stadttore

Die Begegnungszone in der Zürcherstrasse soll 2019 eine Schwester in der Freien Strasse bekommen. Schon ab nächster Woche stehen an den Innenstadt-Einfallsachsen Willkommenstafeln.
Mathias Frei
Passieren kurz vor dem Kreuzplatz eine der neuen Eingangstafeln: Stadtpräsident Anders Stokholm, Sandra Bacher (Präsidentin IG Kreuzplatz) und IG-Fit-Präsidentin Elisabeth Steiner. (Bild: Andrea Stalder)

Passieren kurz vor dem Kreuzplatz eine der neuen Eingangstafeln: Stadtpräsident Anders Stokholm, Sandra Bacher (Präsidentin IG Kreuzplatz) und IG-Fit-Präsidentin Elisabeth Steiner. (Bild: Andrea Stalder)

Mathias Frei

mathias.frei@thurgauerzeitung.ch

Ab dem Osterwochenende schmücken sie die Innenstadt. Aber mit Osterhäsli oder Eiern haben die gelb bemalten Holztafeln nichts zu tun. «Treffpunkt Innenstadt» ist zu lesen. Farbige Metallfiguren zeigen, was es in der Frauenfelder Innenstadt alles zu machen gibt, vom Einkauf über den Cafébesuch bis zum Flanieren mit Kind und Kegel. Modernen Stadttoren gleich markieren die acht Tafeln am Bahnhof, am Kreuzplatz, beim Soldatendenkmal und an der St. Galler-strasse den Eingang zur Innenstadt. Die Tafeln sollen darauf aufmerksam machen: Ab hier lebt die Stadt. Das hat Elisabeth Steiner, Präsidentin der IG Frauenfelder Innenstadt (IG Fit) gestern an einem Medientermin erklärt.

Die bunten Farben würden die Dynamik widerspiegeln, die in der Innenstadt herrsche. «Zudem bauen wir wieder fünf Wohnzimmer-Plätze auf», sagt Steiner. Die Idee für kleine gemütliche Outdoor-Sitzecken mit Begrünung entstand vergangenen Sommer. Denn aus Passantenumfragen war hervorgegangen, dass die Frauenfelder ihre Altstadt als eine Art Wohnzimmer betrachten.

Kurze Wege und tiefe Parktarife

«Frauenfeld ist eine schöne Stadt. In unseren Geschäften bekommt man fast alles, was man braucht», sagt IG-Fit-Präsidentin Steiner. Sie spricht von der Stadt der kurzen Wege. Zudem seien die Parktarife vergleichsweise tief. Nicht zuletzt würden auch die Synergien zwischen den «Grossen», etwa Migros oder Coop, und den kleinen Geschäften spielen.

Damit dies alles so bleibt respektive die Innenstadt noch lebendiger wird, dafür sorgt die Stadt mit förderlichen Rahmenbedingungen. Dabei sei zwar die Altstadt das Herzstück, man wolle aber auf die gesamte Innenstadt fokussieren, sagt Stadtpräsident Anders Stokholm. Umfragen und Mitwirkungsprozesse hätten gezeigt, dass die Erweiterung der Begegnungszone um die Freie Strasse ein Bedürfnis sei. Mit der baulichen Umsetzung rechnet er 2019. Es geht dabei um die Gestaltung des Strassenraums, der eine gewisse Einheitlichkeit in der Zürcherstrasse und der Freie Strasse aufweisen soll. Allenfalls würde zu einem späteren Zeitpunkt die Pflästerung auch auf die Freie Strasse ausgedehnt, wobei diese Massnahme ein grosser Kostenpunkt wäre.

Mit einer Begegnungszone würde in Zukunft ein Tempo-20-Verkehrsregime auf der Freie Strasse herrschen. An den Zufahrtszeiten soll sich aber nichts ändern, sagt Stokholm. Das heisst: Nur die Zürcherstrasse wäre am Wochenende verkehrsfrei. Für eine vielfältige Nutzung der öffentlichen Flächen sei vorgesehen, die Infrastruktur, also etwa Wasser- und Stromanschlüsse oder Bedachungen, auszubauen. Diese Infrastruktur soll flexibel auf- und abbaubar sein. Im Zusammenhang mit der Nutzung stelle sich die Frage nach der möglichen Anzahl an Parkfeldern. Und nicht zuletzt wolle die Stadt Rahmenbedingungen schaffen, damit Gewerbler und Gastronomen auch den Aussenraum nutzen können. Denn: «Leerstände bereiten uns Sorge», sagt der Stadtpräsident.

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