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MOBILITÄT: Mehr Züge und kürzere Fahrzeiten

Der öffentliche Verkehr wird mit dem Fahrplanwechsel 2019 deutlich attraktiver. Die zuständige Stelle beim Kanton spricht von den grössten Änderungen seit der Einführung des Taktfahrplans im Jahr 1982.
Silvan Meile
Zwischen Weinfelden und Berg fährt ein Zug an der Baustelle der SBB vorbei. (Bild: Reto Martin)

Zwischen Weinfelden und Berg fährt ein Zug an der Baustelle der SBB vorbei. (Bild: Reto Martin)

300 Millionen Franken investiert der Bund derzeit in den Ausbau der Bahninfrastruktur im Thurgau. Die grösste Baustelle ist dabei die Strecke zwischen Weinfelden und Berg. Dort wird ein Doppelspurabschnitt gebaut, damit mehr Züge verkehren können. Ende 2018 wird die Aufwertung nun Tatsache, wie der gestern veröffentlichte Entwurf des Fahrplans 2019 zeigt.

Ein Halbstundentakt in alle Richtungen

Der ab Ende 2018 gültige Fahrplan macht vor allem Weinfelden zum Zentrum der Angebotsverbesserungen. Von dort aus fahren die S-Bahnen künftig von Montag bis Freitag, 5 bis 21 Uhr, im Halbstundentakt in alle anderen Richtungen: die S5 nach St.Gallen, die S7 nach Romanshorn, die S10 nach Wil und die S14 nach Konstanz.

Gesichert ist gemäss Mitteilung der kantonalen Abteilung öffentlicher Verkehr des Kantons Thurgau ab Fahrplanwechsel 2019 auch eine neue stündliche Verbindung des Regio-Express von Konstanz nach St.Gallen mit Halt in Kreuzlingen-Hafen und Romanshorn. Um eine Attraktivität reicher wird auch das Bahnangebot im Hinterthurgau. Die schnelle Pendlerverbindung zwischen Zürich und Winterthur (S12) wird stündlich bis Wil weiterfahren und mit der S35 zusammen den Halbstundentakt zwischen Wil und Winterthur sicherstellen. Dabei sei auch der Halt in Guntershausen vorerst garantiert, sagt Urs Zingg, Sachbearbeiter in der Abteilung öffentlicher Verkehr und Tourismus des Kantons Thurgau. Ausserdem verkürze sich die Fahrzeit der Schnellzüge nach Romanshorn und nach Konstanz leicht. Insgesamt würden die grössten Änderungen seit der Einführung des Taktfahrplans 1982 auf den Thurgau warten. Doch ein Wermutstropfen bleibt. Die Busse von Kreuzlingen nach Tägerwilen und jene von Altnau nach Lengwil werden gestrichen. Alles in allem werde aber das Angebot der regionalen Buslinien aufgewertet, heisst es beim Kanton.

Silvan Meile

silvan.meile@thurgauerzeitung.ch

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