Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Mobile Basis für viele Projekte

Seit gut einem Jahr ist Jonathan Trüeb als Jugendarbeiter in Müllheim tätig. Bald soll ein Holzerwagen für die Jugendlichen umgebaut werden. «Somit wären wir flexibler und mobil», sagt der 26jährige Frauenfelder.
Rahel Haag
Jonathan Trüeb hinter dem Gashaus gegenüber dem Oberstufenzentrum Müllheim. Hier soll der Holzerwagen ab dem Sommer stehen. (Bild: Rahel Haag)

Jonathan Trüeb hinter dem Gashaus gegenüber dem Oberstufenzentrum Müllheim. Hier soll der Holzerwagen ab dem Sommer stehen. (Bild: Rahel Haag)

MÜLLHEIM. Jonathan Trüeb denkt bereits an den kommenden Sommer. Dann sei es jeweils eher ruhig im Jugendtreff in Müllheim. «Die Jugendlichen sind dann vermehrt draussen und sitzen zum Beispiel an der Thur.» So sei er auf die Idee gekommen, nach einem Bauwagen Ausschau zu halten.

Von der Gemeinde wurde der offenen Jugendarbeit ein Holzerwagen angeboten. «Den Umbau wollen wir bald in Angriff nehmen, damit der Wagen im Sommer eingeweiht werden kann.»

Vier Parteien in einem Raum

Zurzeit findet man den Jugendtreff im Kirchgemeindehaus in Müllheim. Hier trifft sich zudem die Jungschar und der Teenie-Club der Evangelischen Kirchgemeinde. Ausserdem findet in den Räumlichkeiten der Konfirmandenunterricht statt. «Den Treff mit drei weiteren Parteien zu teilen, ist nicht immer einfach. Als wir zum Beispiel eine Wand streichen wollten, dauerte es über ein Jahr, bis wir die Bewilligung dafür bekamen», sagt Trüeb. «Jugendarbeit lebt von spontanen Einfällen, die wir hier nicht immer umsetzen können.»

Ein Mittel zum Zweck

Den Holzerwagen will die offene Jugendarbeit Müllheim aber nicht als mobilen Veranstaltungsort als solches nutzen, sondern um mit ihm dezentral verschiedene Präventionsprojekte umzusetzen. «Für uns soll der Wagen ein Mittel zum Zweck sein», sagt Iris Oehninger, Präsidentin des Trägervereins. Sie denkt an Präventionsprojekte im Bereich Alkohol, Drogen, Gewalt oder Littering. Ein erstes solches Projekt soll auch der geplante Umbau sein. Diesen will der gelernte Schreiner Trüeb mit einer Gruppe von Jugendlichen durchführen. «Mein Wunsch ist, dass zehn Jugendliche aus der Oberstufe mithelfen.»

Vielfältig nutzbar

Wie der vier auf zweieinhalb Meter grosse Raum eingerichtet werden soll, ist noch nicht klar. «Natürlich sollte die Möblierung möglichst vielfältig nutzbar sein. Das einzige feste Element wird eine Bar sein.» Im Sommer soll der Wagen dann beim Gashaus, gegenüber des Oberstufenzentrums stehen. «Als ich angefangen haben, war dort ein regelmässiger Treffpunkt der Jugendlichen», sagt Trüeb.

Zudem kann Trüb sich vorstellen, den Wagen auch einmal an der Thur aufzustellen. «Natürlich in Absprache mit der Gemeinde und den Landbesitzern.» Zur Einweihung stellt sich Trüeb ein Fest vor. «Vor allem für die Jugendlichen, die beim Umbau mitgeholfen haben. Vielleicht könnten auch die Eltern teilnehmen, aber das liegt letzten Endes im Ermessen der Jugendlichen, ob sie das wirklich wollen.»

Ohne Alkohol

Eins steht fest: Alkohol wird es auch im Wagen nicht geben. «Die zwei Mädchen, die momentan die Bar im Jugendtreff betreuen, werden im Mai einen Kurs besuchen und dort lernen, wie man alkoholfreie Drinks mixt.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.