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Mitte und Linke retten Alters-Fachstelle

Frauenfeld Über den Nutzen der Anlaufstelle für Alters- und Generationenfragen war sich der Gemeinderat gestern grossmehrheitlich einig.
Mathias Frei

Frauenfeld Über den Nutzen der Anlaufstelle für Alters- und Generationenfragen war sich der Gemeinderat gestern grossmehrheitlich einig. Die Gemüter schieden sich aber an der Frage, ob das Koordinations- und Beratungsangebot, das in Zukunft als Fachstelle geführt werden soll, mit 240 000 oder nur 180 000 Franken dotiert werden soll für den geplanten dreijährigen Weiterbetrieb bis 2019. Die Fraktionen CVP/EVP, CH/Grüne/GLP sowie SP/Gewerkschaften/Juso sprachen sich geschlossen für eine Überführung des seit 2014 bestehenden Angebots in eine vorerst befristete Fachstelle. Befristet ist die Stelle, weil ihre Ausrichtung nach zwei Jahren laut Botschaft noch justiert werden muss. Als grundsätzliche Gegner des Angebots positionierten sich Fredi Marty (MproF) und Thomas Gemperle (SVP). Marty sprach von einem «sehr fragwürdigen Kreditbegehren» und dass die Fachstelle «reiner Wunschbedarf» sei. Er beantragte, den ganzen Kredit abzulehnen. Gemperle warnte davor, neue Strukturen mit neuen Fixkosten zu schaffen. Derweil verlangte die Fraktion SVP/EDU, den Betrag auf 180 000 Franken zu kürzen. Die FDP-Fraktion folgte diesem Antrag. Schliesslich sprachen sich 19 Gemeinderäte für den 240 000-Franken-Kredit aus, 17 votierten für den Kürzungsantrag. Marty blieb mit der Komplettstreichung alleine. Für die grundsätzliche Weiterführung der Stelle sprachen sich 24 der 37 anwesenden Parlamentarier aus. Zuvor ergab sich im Rat aber eine emotional geführte Diskussion, in der die Befürworter aus den Mitte- und Links-Fraktionen argumentativ deutlich Oberwasser hatten. Die Gemeinderäte Christoph Regli (CVP) und Eveline Buff (Grüne) hatten schon persönlich sehr gute Erfahrung mit der Stelle gemacht. Barbara Dätwyler sprach von der «dringenden Notwendigkeit», während es Samuel Kienast (EVP) «peinlich» fände, wenn es diesen Service nicht mehr geben würde.

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