Mitglieder und Spenden für Alzheimervereinigung

Die Alzheimervereinigung Thurgau konnte im Jahr 2009 bedeutend mehr Spenden sammeln als angenommen.

Daniela Ebinger
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weinfelden. Die Jahresversammlung der Alzheimervereinigung Thurgau konnte auf ein erfreuliches Jahr 2009 zurückblicken. «Die gut 1000 Franken mehr Mitgliederbeiträge sind dem Zuwachs von Neumitgliedern zuzuschreiben» erläutert Kassier Toni Loser. Auch die Spendensammlung sei positiv ausgefallen und könne mit 6000 Franken über Budget abgeschlossen werden.

Begleitung von Dementen

Fürs neue Jahr stehen verschiedene Ziele auf dem Programm, so die Fortbildung für Angehörige. Dabei stehen Methoden zur Begleitung von dementen Menschen im Vordergrund.

Alzheimer geht alle an

Das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, steige mit dem Alter. «Ich staune immer wieder, wie viel Wissensmanko und Unsicherheit bezüglich dieser Krankheit in der Bevölkerung vorhanden ist», sagt Präsidentin Loretta Giacopuzzi Schätti. Alzheimer sei die häufigste Demenzkrankheit.

Gemäss der Schweizerischen Alzheimervereinigung sind im Thurgau 3000 Personen betroffen. Etwa die Hälfte lebe zu Hause und werde von Angehörigen betreut. Das bedeute eine grosse Belastung. «Wir wollen mit unserer Tätigkeit zur Aufklärung der Krankheit und der Betreuungsentlastung beitragen, damit es für alle Beteiligten trotzdem ein sinn- und würdevolles Leben ist», so die Präsidentin.

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