«Mitenand vorwärts» geht weiter

WARTH-WEININGEN. Der Gemeinderat möchte seine Einwohner in die Entwicklung der Gemeinde einbeziehen. Um deren Bedürfnisse zu eruieren, verschickte er Fragebögen und lud im April 2014 zum Workshop «Mitenand vorwärts» ein. Seither wartet die Bevölkerung auf Informationen, wie es weitergeht.

Evi Biedermann
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WARTH-WEININGEN. Der Gemeinderat möchte seine Einwohner in die Entwicklung der Gemeinde einbeziehen. Um deren Bedürfnisse zu eruieren, verschickte er Fragebögen und lud im April 2014 zum Workshop «Mitenand vorwärts» ein. Seither wartet die Bevölkerung auf Informationen, wie es weitergeht. «Wir haben uns auf fünf Themen fixiert, die wir in Arbeitsgruppen weiterverfolgen», sagte Gemeindeammann Hans Müller am Donnerstagabend. Es sind dies die Förderung des verdichteten Bauens, Energie und Ressourcen (2000-Watt-Gemeinde), Verkehrssicherheit im Quartier, familienergänzende Kinderbetreuung und ein zentrales Dienstleistungs- und Infrastrukturgebäude.

Baulandreserven im Visier

Zum Thema verdichtetes Bauen sagte Müller, dass es fast unmöglich sei, neues Bauland zu erschliessen. Die Gemeinde liege in der Kulturlandschaft, wo die Raumnutzungszahl tief ist. «Wir wissen jedoch, dass in der Gemeinde noch Bauland vorhanden ist.» Angestrebt wird nun, diese Reserven der Baunutzung zuzuführen. Eine Arbeitsgruppe befasst sich damit, wie man Besitzer von in Frage kommenden Parzellen unterstützen könnte, damit das passiert.

Eine Arbeitsgruppe um Heidi Sauder wird sich der ausserfamiliären Kinderbetreuung annehmen, die gemäss Umfrage ein klares Bedürfnis ist. Die kleine Gruppe sucht noch Verstärkung. «Je mehr Leute mitdenken, desto umfassender wird das Resultat», erklärte Heidi Sauder.

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