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Mit Vitamin B in die Zukunft

Gestern haben sich Studierende und Firmenvertreter zum Sprungbrett-Event Thurgau getroffen. Nebst Workshops und Besichtigungen von Unternehmen wurden beim Talent-Apéro im Eisenwerk Frauenfeld viele Kontakte geknüpft.
Samuel Koch
Studierende und Vertreter von Thurgauer Unternehmen tauschen sich am Sprungbrett-Event aus. (Bild: Reto Martin)

Studierende und Vertreter von Thurgauer Unternehmen tauschen sich am Sprungbrett-Event aus. (Bild: Reto Martin)

FRAUENFELD. Der menschliche Körper braucht viele Vitamine. In der Berufswelt hingegen ist vor allem Vitamin B hilfreich. Genau diese Beziehungen hat gestern der Sprungbrett-Event Thurgau im Eisenwerk Frauenfeld ermöglicht. Bereits zum 14. Mal konnten sich grössere Unternehmen aus der Region präsentieren, und Studierende umgekehrt in den Firmen schnuppern und Kontakte knüpfen. 86 Studierende aus über 15 verschiedenen Hochschulen in der ganzen Schweiz haben in diesem Jahr das Angebot genutzt – die meisten kommen aus dem Thurgau.

Im Thurgau entstanden

Auch der Frauenfelder Thierry Schaltegger konnte vom Anlass profitieren. Er studiert Psychologie an der Universität Zürich und hat erstmals am Sprungbrett-Event teilgenommen. Am Nachmittag besichtigten die Studierenden die einzelnen Unternehmen aus der Region und nahmen an Workshops teil. «Es war interessant und praxisnah», sagt Schaltegger. Abends beim Talent-Apéro konnten sich die sieben Unternehmen kurz vorstellen. Danach stieg der Lärmpegel: Gespräche hier, Fragen stellen da, Notizen machen dort. Terence La aus Romanshorn ist begeistert. «Den Sprungbrett-Event kann ich gut in einem Motivationsschreiben erwähnen», sagt der Thurgauer, der an der HSG St. Gallen Betriebswirtschaft studiert.

Lanciert haben die Veranstaltung die beiden Thurgauer Rolf Sonderegger und Adrian Fischer, beide Geschäftsführer der Together AG. Mittlerweile finden ähnliche Anlässe fast in der ganzen Deutschschweiz statt. Für den Sprungbrett-Event Thurgau arbeiten die beiden ehemaligen Studenten im Auftrag des Kantons Thurgau. Die Leitung des Projekts liegt bei den Ämtern für Wirtschaft und Arbeit sowie für Mittel- und Hochschulen. «Der Flächenbrand mit solchen Netzwerk-Anlässen hat sich vom Thurgau her ausgebreitet», sagt Martin Bächer vom Amt für Mittel- und Hochschulen. Über die Jahre hinweg sei die Veranstaltung ständig angepasst und dank verschiedener Rückmeldungen weiter verbessert worden.

Magnetwirkung für Thurgauer

Bächer sieht im Sprungbrett-Event nicht nur eine Plattform für den Austausch, sondern auch ein Magnet für die Thurgauer Studierenden. «Ausser der Pädagogischen Hochschule müssen die Thurgauerinnen und Thurgauer ausserhalb des Kantons studieren», sagt er. Der Kanton finanziere die ausserkantonalen Studiengänge mit, könne aber nicht vom Wissen profitieren, das sich die Studierenden dort angeeignet haben. «Viele kommen nach dem Studium nicht zurück in den Thurgau, um den hiesigen Standort zu stärken», sagt er. Trotzdem ist Bächer vom Erfolg des Sprungbrett-Events überzeugt: «Wäre die Veranstaltung nicht erfolgreich, würden die Unternehmen nicht Jahr für Jahr mitmachen.»

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