Mit Tempo 50 den Berg runter

Rund 90 Fahrer waren gestern am Start des Frauenfelder Seifenkistenrennens. Die steile Strecke von Gerlikon in die Stadt hinunter forderte sie.

Andreas Taverner
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Am Seifenkistenrennen: Waghalsige Fahrer auf der Strecke, viel Publikum am Streckenrand. (Bild: Andreas Taverner)

Am Seifenkistenrennen: Waghalsige Fahrer auf der Strecke, viel Publikum am Streckenrand. (Bild: Andreas Taverner)

FRAUENFELD. «Achtung, los!», ertönte das Startkommando, und schon war wieder ein Rennfahrer auf der Strecke von Gerlikon nach Frauenfeld unterwegs. Bis ins Ziel kamen aber nur jene, deren Seifenkiste dem prüfenden Blick des technischen Delegierten Urs Nägeli standhielten. Denn Sicherheit war grossgeschrieben. Das Ziel eines jeden der rund 90 Teilnehmer war, eine gute Zeit und die Strecke auszutesten. Tempi von über 50 Kilometern pro Stunde waren möglich.

Dieses Jahr war das Fahrerlager grösser als auch schon. Rund zehn zusätzliche Teilnehmer waren gemeldet. Ein Besucher, der erstmals an der Strecke stand, staunte über die gut organisierten Fahrer und ihre Begleiter, meist Familienangehörige. «Da könnte Schumi neidisch werden», war sein Fazit. Ein Streckenposten meinte zur Fahrweise: «Erstaunlich gut passieren sie die Schikanen.» Und die grösste Herausforderung war die letzte Kurve vor dem Ziel.