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Mit Tempo 150 durchs Thurtal

FRAUENFELD. Die Thurtallinie von Winterthur bis Weinfelden soll für höhere Geschwindigkeiten hergerichtet werden. Das ist zusammen mit Ausbauprojekten im Raum Zürich Bedingung für kürzere Fahrzeiten der Schnellzüge von und nach Zürich.
Martin Knoepfel
Intercityzüge der SBB kreuzen sich auf der Thurtallinie im Bahnhof Müllheim-Wigoltingen. Auf der Strecke Zürich–Weinfelden soll die Fahrzeit reduziert werden. (Bild: Martin Knoepfel)

Intercityzüge der SBB kreuzen sich auf der Thurtallinie im Bahnhof Müllheim-Wigoltingen. Auf der Strecke Zürich–Weinfelden soll die Fahrzeit reduziert werden. (Bild: Martin Knoepfel)

Neben der Thurtallinie sollte die Kantonspolizei keine Radarfalle aufstellen. Die Schnellzüge würden mit Garantie im 30-Minuten-Takt geblitzt. Die SBB werden die Thurtallinie zwischen Winterthur und Weinfelden für maximal 150 Kilometer pro Stunde ausbauen. Das bestätigte Lea Meyer, Mediensprecherin der SBB, auf Anfrage dieser Zeitung.

Heute gilt maximal Tempo 125

Damit die Züge rascher fahren können, wollen die SBB die Fahrleitungen erneuern, Anpassungen bei den Signalen vornehmen und auf einigen geraden Abschnitten die Gleise und deren Unterbau erneuern. Heute beträgt die Höchstgeschwindigkeit auf den schnellsten Abschnitten der Thurtallinie 125 Kilometer pro Stunde, ist bei der Medienstelle der SBB zu erfahren.

Nicht geplant sind hingegen Begradigungen von Kurven. Als Grund nennt Meyer, dass Begradigungen von Kurven mehrere Kilometer Neubauten bedingen würde und extrem teuer wären. Im kantonalen Richtplan von 2009 ist eine Begradigung der SBB-Strecke zwischen den Stationen Müllheim-Wigoltingen und Felben-Wellhausen erwähnt. Sie sei vorgesehen, heisst es dort.

Werner Müller sagt dazu, der Eintrag im Richtplan diene dazu, das Land für künftige Begradigungen freizuhalten. Müller ist im Departement für Inneres und Volkswirtschaft für den öffentlichen Verkehr und den Tourismus zuständig.

48 Minuten bis Weinfelden

Was haben die Passagiere von der rascheren Fahrt durchs Thurtal? Sie sparen zwischen Zürich und Weinfelden fünf Minuten, denn die Fahrzeit des Intercity sinkt von 53 auf 48 Minuten. Heute braucht der Intercity für die Strecke Zürich–Romanshorn 71 Minuten. Ab Ende 2018 werden es noch 66 Minuten sein. Zürich–Kreuzlingen dauert heute 73 und künftig 71 Minuten.

Allerdings ist das nicht allein der Beschleunigung im Thurtal zu danken. Die im Bau befindliche Durchmesserlinie in Zürich spart den Zügen und ihren Passagieren ebenfalls Zeit. Nach heutigem Stand sind es drei Minuten. Die Intercity aus dem Thurgau fahren über die Durchmesserlinie. Weitere Ausbauten zwischen Winterthur und Zürich – neben den laufenden Projekten (Durchmesserlinie Zürich, Ausbau Bahnhof Oerlikon, Überwerfung zwischen Bassersdorf und Effretikon) – brauche es für die erwähnte Fahrzeitreduktion um fünf Minuten zwischen Zürich und Weinfelden nicht, sagt Müller. Er weist allerdings darauf hin, dass das der heutige Stand der Planung ist. Gibt es da noch Änderungen? «Im Minutenbereich», sagt er.

Keine Beschleunigung im Osten

Die Passage betreffend Begradigung der SBB-Strecke zwischen Müllheim-Wigoltingen und Felben-Wellhausen finde sich schon in früheren Versionen des Richtplans, sagt Müller. Der Richtplan ist für die Behörden verbindlich, etwa, wenn es um die Revision von Zonenplänen geht.

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