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Mit Silber zurück vom Genfersee

Die Frauenfelder Stadtmusik belegte am Eidgenössischen Musikfest in Montreux den zweiten Rang innerhalb ihrer Kategorie. Vereinspräsident Jürg Roost ist sehr stolz auf die Leistung seiner Musikanten.
Thomas Geiser
Die Stadtmusik Frauenfeld spielt sich ein für ihren Auftritt am Eidgenössischen Musikfest in Montreux. (Bild: pd)

Die Stadtmusik Frauenfeld spielt sich ein für ihren Auftritt am Eidgenössischen Musikfest in Montreux. (Bild: pd)

FRAUENFELD. «Merci pour ce moment de musique!» Mit diesem Dank fasste ein Mitglied der Jury des Eidgenössischen Musikfests in Montreux die besondere Leistung der Stadtmusik Frauenfeld zusammen. Fünf Tage verteilt auf zwei Wochenenden dauert der Grossanlass in Montreux. Die Veranstalter erwarteten 26 000 Musikanten und mehr als 500 Formationen.

Die Stadtmusik war nach einem halben Jahr intensiver Vorbereitung und mehreren Sonntagsproben bereit für den musikalischen Wettstreit am Genfersee. Die Stadtmusik trat in der zweithöchsten Schwierigkeitsstufe der Kategorie «Konzertmusik-Harmoniebesetzung» vor der Jury an. Bevor es kurz vor Samstagmittag so weit war, stimmte Dirigent Thomas Fischer das rund sechzigköpfige Orchester auf den Auftritt ein.

Vier Punkte mehr als 2011

Die Stadtmusik spielte zuerst ihr Aufgabenstück «La Corrida de Torros» vom Schweizer Komponisten Mario Bürki. Dann folgte das Selbstwahlstück «Zenith of the Maya», das die Stadtmusik bereits im April im Casino in Frauenfeld präsentierte. «Da beide Vorträge sehr gut gelangen, fieberten wir der Jury-Bewertung förmlich entgegen», sagt Präsident Jürg Roos (siehe Befragt). Die Leistung der Stadtmusik beschrieb die Jury dann mit folgenden Worten: «Toller Orchesterklang, tolle Solisten und grosse musikalische Qualität». In Punkten ausgedrückt hiess das 182,67 von maximal 200 Punkten. Damit steigerte sich die Stadtmusik im Vergleich zum Auftritt vor fünf Jahren in St. Gallen um vier Punkte.

Das lange Warten beginnt

Da die Veranstalter die Plazierung erst am Sonntagabend verkündeten, nutzten die Frauenfelder Musikanten die Zeit in Montreux, um Beiträge anderer Formationen anzusehen und um das Fest zu geniessen. Doch den Rang erfuhren sie noch nicht.

Endlich, der Bescheid!

Nach ihrer Rückkehr in Frauenfeld am Sonntagnachmittag begrüsste Stadtpräsident Andres Stokholm die Stadtmusik mit launigen Worten. Erst jetzt, beim Empfang im Rathaus, hörten die Musikantinnen und Musikanten von ihrem tollen zweiten Rang. «Ein ausgezeichneter zweiter Rang für die Stadtmusik. Riesige Freude, strahlende Gesichter und grosse Genugtuung überall», sagt Saxophonist Marino Bundi. Der nächste grosse Auftritt Stadtmusik Frauenfeld wird am 1. Oktober anlässlich der Neuuniformierung sein.

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