Mit Pralinés gegen Zahnweh

Die Theatergruppe Homburg begeisterte am Wochenende mit: «Das tapfere Schneiderlein».

Salome Preiswerk Guhl
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Ueli Sommer (das tapfere Schneiderlein), Jacob Wackernagel (König) und Lotti Iten (Prinzessin). (Bild: Salome Preiswerk Guhl)

Ueli Sommer (das tapfere Schneiderlein), Jacob Wackernagel (König) und Lotti Iten (Prinzessin). (Bild: Salome Preiswerk Guhl)

HÖRSTETTEN. Seit zehn Jahren führt die Theatergruppe Homburg unter der Regie von Susanne Senn alle zwei Jahre ein Kindertheater auf.

Am vergangenen Samstag- und Sonntagnachmittag wurde vor vollen Rängen in der Mehrzweckhalle Hörstetten «Das tapfere Schneiderlein» gezeigt. Vor Beginn der Vorstellung brodelte es, die Kinder warteten gespannt und konnten kaum ruhig sitzen. Als sich der Vorhang zur Seite schob, von da an verfolgten die Kleinen und Grossen wie gebannt das Theaterstück, aufmerksam und «gwunderig». Die Zuschauer wurden zwischendurch immer wieder mit einbezogen. Toni Tylmann spielte auf der Gitarre zwischen den Szenen kurze Intermezzi.

Köstlich, wie sich der König vor Zahnweh die Wange hielt und immer wieder ein Praliné verlangte. Lustig und heiter war das Synchron-Putzen der vorwitzigen Mägde Trineli und Stineli. Einen Spezialapplaus erhielten Ueli Sommer in der ausdrucksstarken Rolle als das tapfere Schneiderlein und Oberhofmeister Hasenfuss, hervorragend gespielt von Kurt Lauper. Es wirkten weiter mit: Brigitte Hochstrasser (Magd Trineli), Bettina Stühlinger (Magd Stineli), Lotti Iten (Prinzessin), Jacob Wackernagel (König), Olivia Senn und Eliane Beerli (Riesen), Nicole Wackernagel (Wildschwein), Ernst Schürch (Honigmannli und Einhorn), Esther Schürch (Souffleuse), Elisabeth Inauen (Maske), Andreas Rubi (Technik) und Sonja Stierli (Verpflegung). Kurt Lauper gestaltete kunst- und effektvoll die passenden Kulissen. «Nach den Sommerferien beginnen wir jeweils mit Proben, donnerstags und sonntags», erzählt Susanne Senn. Der Aufwand sei jeweils riesig, doch für Kinder zu spielen bereite sehr viel Freude, so Senn.

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