Mit kontrolliertem Risiko

In Homburg trafen sich am Wochenende mehr als 400 Reiterinnen und Reiter zu einer Springkonkurrenz. Die Pferdesportler profitierten von guten Bedingungen. Einzig für die Siegesfeiern musste man ins Zelt ausweichen.

Margrith Pfister-Kübler
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Eine Teilnehmerin unterwegs auf dem Parcours des Reitvereins Seerücken in Homburg. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Eine Teilnehmerin unterwegs auf dem Parcours des Reitvereins Seerücken in Homburg. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

HOMBURG. Mehr als 400 Pferde gingen mit ihren Reiterinnen und Reitern bei den drei Pferdesporttagen in Homburg an den Start. Der Reitclub Seerücken organisierte den Anlass, der zum Jahresprogramm des Verbandes Ostschweizerischer Kavallerie- und Reitvereine (OKV) zählt.

Mit den 437 Meldungen verzeichnete der Reitclub Seerücken eine erfreuliche Beteiligung. OK-Präsidentin Madeleine Nothhelfer aus Salenstein zeigte sich entsprechend zufrieden.

Unfallfreie Prüfungen

Es herrschten ideale Bedingungen für alle Prüfungen auf dem anspruchsvollen Parcours, erbaut von Urs Wiesmann aus Müllheim und Sascha Horn aus Busswil. «Das Gelände und die Infrastruktur hier in Homburg sind ideal», lobten Teilnehmer. Ziel dieser Pferdesporttage in Homburg ist es laut Veranstaltern, den regionalen Reitsportlern eine optimale Startmöglichkeit zu bieten und sich dabei für den OKV-Cup qualifizieren zu können. Das ist auch diesmal gelungen. Ohne Unfall. Mit beherzten Ritten und kontrolliertem Risiko wurde am Freitagabend mit dem Vereinsspringen des RC Seerücken und RV Müllheim gestartet. Die Vereinsprüfung gewannen Sabrina Huber aus Felben und Marc Herzog aus Wiesendangen, beide zeitgleich.

Am Samstag und Sonntag standen die Prüfungen für die regionalen Sportler an: Einen spannender Höhepunkt bildete am Sonntag der OKV-Cup. Die lokalen Fans zitterten im Final um ihren RC Seerücken, dem es auf Platz drei reichte. Sieger im Equipenspringen ohne Stechen wurde der RC Uzwil, auf Platz 2 schaffte es der RV Alttoggenburg.

Raschelpapier erschreckt Pferd

Ideale Bedingungen herrschten bis zur Siegerehrung. Dann sorgte ein Gewitter mit Platzregen für Turbulenzen. Ein Pferd brannte in der Hektik durch, als der Reiterin ein Bouquet, verpackt in raschelndes Papier, überreicht wurde. «Blumen wegwerfen», riefen die Funktionäre. Das geschah, trotzdem flog die Reiterin noch vom Pferd. Dann beruhigte sich alles, glücklicherweise ohne Schaden. Gefeiert wurde dann im Festzelt, während das Gewitter tobte.

Wie in anderen Jahren auch kamen die Zuschauer in Scharen nach Homburg. «Wir sind darüber sehr glücklich», strahlte OK-Präsidentin Madeleine Nothhelfer, während ihr Ehemann, der Salensteiner Gemeindepräsident Roland Nothhelfer, an der Fritteuse schwitzte.

Rangliste: www.rcseeruecken.ch